Die neue Chefin Kristina Walcker-Mayer (Bild: PR).

Nach dem Relaunch: Nuri erhält 9 Millionen Euro

Exklusiv: Für seinen Start mit der neuen Marke Nuri stockt das Berliner Krypto-Startup sein Funding auf. Mit dem neuen Design will das Fintech eine breitere Zielgruppe ansprechen.

Vor knapp einem Monat verkündete das Berliner Krypto-Startup Bitwala einen radikalen Schritt: Mit dem neuen Namen Nuri folgte auch ein neues Design – eine breitere Zielgruppe will das Team um CEO Kristina Mayer-Walcker mit einem Bankkonto und Kryptohandel erreichen. Für den Strategiewechsel gibt es nun neue Investorengelder: Neun Millionen Euro schießen die Wagniskapitalgeber nach, darunter bestehende Investoren wie der staatliche Fonds Coparion und neue wie DIP Capital. Es erweitert damit seine 15-Millionen-Runde, die es im vergangenen Winter abgeschlossen hat.

Bei DIP Capital handelt sich um einen vergleichsweise kleinen und neuen Fonds. In Deutschland ist der VC an dem Fintech Acatus beteiligt. „Die Banken von heute schaffen es nicht, intuitive und wettbewerbsfähige Investmentlösungen anzubieten“, lässt sich die DIP-Investmentmanagerin Valentina Bocca in einer Mitteilung zitieren. „Noch nie war es komplizierter, proaktiv die Kontrolle über die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen.“

Bei aller Kritik an den Banken muss sich das Berliner Fintech allerdings auch eingestehen, dass bei ihm nicht alles rund läuft. Gerade unter den Apple-Nutzern gibt es Kritik an der neuen Gestaltung und Fehlern in der App. Mehr als die Hälfte der Kommentare seit dem Relaunch haben das Konto mit einem Stern bewertet. „Bitte wieder Bitwala“, schreibt etwa ein Nutzer. Das Berliner Fintech mit rund 250.000 Kunden muss nun zeigen, wie es souverän mit der Kritik umgeht und die angesprochenen Fehler behebt.

Über die Pläne für das Unternehmen hat die CEO Kristina Mayer-Walcker, die von der Smartphone-Bank N26 zu Bitwala kam, kürzlich im Podcast gesprochen.

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