Das Tangany-Management Alexey Utin, Christopher Zapf, Martin Kreitmair und Heinrich Polke (von links). Bild: PR

Kryptoverwahrer Tangany erhält 7 Millionen Euro

Insgesamt 400 Millionen Euro an Krypto-Assets verwaltet Tangany mittlerweile und holt sich nun für das Wachstum neue Investoren an Bord.

Nach der erteilten Kryptoverwahrlizenz beschleunigt das Münchner Fintech Tangany nun das Wachstum und sammelt in einer Finanzierungsrunde sieben Millionen Euro ein. Angeführt wird das Funding von Nauta Capital, einem europäischen VC-Spezialisten, der hierzulande beispielsweise auch an Mistho und InsurQ beteiligt ist. Der halbstaatliche HTGF und C3 VC investieren ebenfalls.

Tangany bietet vor allem für Unternehmen eine sichere Verwahrung von Krypto-Assets an, um die Geldanlagen beispielsweise vor Hacks zu schützen. Zu den Kunden zählen etwa die Tezos Foundation, die Quirin Privatbank und Exporo. Auch die Sparkassen sollen für ihr Krypto-Produkt mit Tangany verhandelt haben, wie Finance Forward berichtete.

Kryptowerte in Höhe von insgesamt 400 Millionen Euro verwahrt das 2019 gegründete Tangany. Der Jahresumsatz soll sich zuletzt im Vorjahresvergleich verfünffacht haben, genaue Angaben macht das Unternehmen bislang nicht. Bis dato wuchs Tangany vor allem aus dem eigenen Cashflow. Nun wollen die Münchner mithilfe der Fremdmittel ihr Team deutlich ausbauen – bis Ende des Jahres auf 50 Personen. Auch neue Produkte wie das sogenannte Staking und Yield Farming sind nun hinzugekommen.

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