Valetin Stalf, Mitgründer und CEO von N26 (Bild: PR).

N26-Gründer Valentin Stalf kommt zur Finance-Forward-Konferenz

Die Berliner Neobank N26 ist das wichtigste deutsche Finanz-Startup – die ganze Branche schaut auf das deutsche Milliarden-Unternehmen. Wo steuert die Firma hin? Darüber wollen wir mit CEO Valentin Stalf am 18. Mai auf der Finance-Forward-Konferenz sprechen.

Die Zahl ist bemerkenswert: 132 ehemalige Mitarbeiter seines Unternehmens haben auf dem Karriere-Netzwerk Linkedin mittlerweile selbst „Founder“ als Jobbezeichnung angegeben. Aus dem einstigen Startup ist mittlerweile eine wichtige Gründerschmiede geworden. Mit N26 startete Valentin Stalf vor neun Jahren ein Fintech, das die europäische Startup-Szene geprägt hat.

Gleichzeitig beobachtet die Fintech- und Finanzwelt jeden Schritt der Berliner Firma genau. Die ambitionierten Ansagen („Wir wollen eine globale Bank werden“) und die renommierten Geldgeber (Peter Thiel, Michael Bloomberg) brachten Aufmerksamkeit. Rund acht Millionen Kunden verwenden die Banking-App, die Investoren bewerten es mittlerweile mit neun Milliarden Dollar – N26 zählt damit zu den größten europäischen Fintech-Hoffnungsträgern. Doch es gibt auch Schwierigkeiten: Die Finanzaufsicht Bafin nahm das Fintech ins Visier, außerdem zog es sich vom wichtigen US-Markt zurück.

Nun stehen entscheidende Monate bevor: Wie steht es um neue wichtige Produkte wie ein Aktien- und Krypto-Feature? Gelingt es, die globale Firma auf einen Börsengang vorzubereiten? Wie sorgenvoll blickt der CEO auf die turbulenten Tech-Märkte, die gefeierte Konkurrenten nach unten gezogen haben? All das werden wir mit Valentin Stalf am 18. Mai in Hamburg auf der Finance-Forward-Konferenz besprechen.


Valentin Stalf erlebt ihr live am 18. Mai in Hamburg. Hier geht es zu den Tickets – und zu allen weiteren Informationen der Finance-Forward-Konferenz.


Als Valentin Stalf und sein Mitgründer Max Tayenthal 2013 im Axel-Springer-Programm Plug and Play mit ihrer Neobank starteten, war das ganz anders ausgerichtet als N26 heute. Unter dem Namen Papayer wollten sie eine Taschengeld-App und Karte für Teenager aufbauen – mit Justin Bieber als möglichem Testimonial (Finance Forward berichtete über das erste Pitchdeck).

Neun lange Jahre sind seither vergangen. Aus Papayer wurde Number26, bis sie 2016 zur eigenen Banklizenz auch den Namen in das heutige N26 änderten. Während auch in anderen Ländern Digitalbanken heranwuchsen fand N26 schnell seine Rolle als Vorreiter. International wurde das Startup neben Revolut, Monzo oder Chime aus den USA genannt.

Nun beginnt die nächste Phase für den Markt der Bank-Angreifer: Welche Rolle spielen sie in Zukunft? Wie bekommen sie ihre Wachstumsschmerzen in den Griff? Wer schafft es, zur Super-App aufzusteigen?

Darüber diskutieren wir am 18. Mai auf der Finance-Forward-Konferenz.

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