Lydia gibt an, von einem Drittel der französischen 18- bis 35-Jährigen genutzt zu werden (Bild: PR)

5,5 Millionen Nutzer – Bitpanda wird bei französischer Super-App eingebunden

Seit dem Sommer bietet die österreichische Krypto-Börse Bitpanda auch anderen Unternehmen ihre Dienste an. Jetzt hat sie mit Lydia, einem französischen Fintech mit 5,5 Millionen Nutzern, einen großen Kunden gefunden.

Es ist der Weg zu Millionen weiterer Kunden. Im Sommer hatte Bitpanda angekündigt, seine technische Infrastruktur anderen Fintechs zur Verfügung zu stellen, die ihren Endkunden so ein vergleichbares Angebot machen können (Finance Forward berichtete). Jetzt ist der nächste große Kunde klar: Die französische Neobank Lydia.

Das Trading-Angebot wird dafür über eine Schnittstelle in die App von Lydia integriert, die Transaktionen laufen direkt über Bitpanda. Die 5,5 Millionen Kunden von Lydia bekommen auf diesem Weg Zugang zu Kryptowährungen, Edelmetallen und Teilaktien.

Das 2013 gegründete Startup bietet seinen Kunden Girokonten, Spar-Funktionen und Kredite, es sieht sich als eine Art Super-App. Die Trading-Funktion soll die Entwicklung weiter vorantreiben. Lydia konnte bislang 160 Millionen US-Dollar von Investoren wie Accel und Tencent einsammeln.

Für Bitpanda ist die Partnerschaft eine niedrige Hürde für signifikantes Kundenwachstum. Im vergangenen Jahr konnte die Krypto-Börse bereits beeindruckende Zahlen vorweisen, bei einem Umsatz von 55,3 Millionen Euro kam es auf einen operativen Gewinn (Ebitda) von 12,7 Millionen Euro. Über Details zu den Geschäftszahlen hat Finance Forward kürzlich berichtet.

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