Roland Folz ist der CEO der Solarisbank (Bild: Max Threllfall).

Solaris-Chef Roland Folz geht – Auxmoney-Mann übernimmt

Der Berliner Embedded-Finance-Anbieter Solaris bekommt einen neuen CEO. Roland Folz wird zu April 2023 abtreten, bereits ab kommender Woche startet sein Nachfolger Carsten Höltkemeyer.

Sechs Jahre war Roland Folz an der Spitze der Solaris, ehemals Solarisbank. Mit ihm wurde das Banking-Startup zu einem Unicorn, also mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Im April kommenden Jahres tritt der CEO ab.

Sein Nachfolger ist Carsten Höltkemeyer, bislang Aufsichtsratsvorsitzender bei der Kreditplattform Auxmoney. Er kommt in einer Zeit des Umbruchs, gerade erst hatte sich das Unternehmen umbenannt und will künftig stärker als Embedded-Finance-Partner in Erscheinung treten – auch für Unternehmen außerhalb der Fintech-Branche, etwa im E-Commerce oder dem ADAC.

Unter Folz war Solaris als Bankpartner von Trade Republic, der Krypto-App Bison oder Penta und Vivid Money massiv gewachsen, zwischenzeitlich gab es Berichte über einen möglichen Börsengang, dann prüfte es Börsengang per Spac. Zuletzt zeigte das Private-Equity-Unternehmen Advent Interesse für eine Übernahme (Finance Forward berichtete). Fortan gilt es unter Höltkemeyer, das Unternehmen auf die nächste Ebene zu heben.

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