Lukas Zörner, CPO von Penta; Steve Anavi, Mit-Gründer von Qonto; Markus Pertlwieser, CEO von Penta; Alexandre Prot, Mit-Gründer von Qonto (von links). Bild: PR.

Qonto übernimmt Penta

Das französische Banking-Startup Qonto kauft den Berliner Konkurrenten Penta. Es entsteht damit ein europäischer Player mit 300.000 Firmenkunden und 900 Mitarbeitern. Die Marke Penta soll auf längere Sicht verschwinden.

Als nächsten Wachstumsschritt in Europa schließen sich die beiden Business-Banking-Anbieter Qonto und Penta zusammen. Der anstehende Deal, über den Finance Forward und Finanz-Szene berichtet hatten, soll nun in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, verkündeten die beiden Firmen.

Für das Unicorn Qonto, das Anfang des Jahres eine halbe Milliarde Dollar eingesammelt hat, ist die Übernahme ein Weg, „um seine ehrgeizigen Ziele auf dem deutschen Markt zu erreichen“, wie das Unternehmen mitteilt. Penta zählt mittlerweile 50.000 Unternehmenskunden. Beide Startups bieten eine Banking-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige.

Der Kauf stemmt Qonto teilweise mit Aktien und Cash, teilen die Unternehmen auf Nachfrage mit. Die Details zu der Bewertung kommentieren die Unternehmen nicht. Auf „mittlere bis längere Sicht“ werde die Marke Penta verschwinden, heißt es weiter.

Das von Steve Anavi und Alexandre Prot gegründete Qonto war bereits vor Längerem nach Deutschland expandiert, hatte sich aber auf dem deutschen Markt schwergetan. In Berlin war es mit einem Team unter der Leitung von Torben Rabe aktiv. Penta entwickelte sich in den vergangenen Jahren gut. Es hatte als CEO Markus Pertlwieser, den ehemaligen Digitalchef der Deutschen Bank, geholt. Man arbeite jetzt gemeinsam an der Intergration, teilt ein Sprecher mit. Penta beschäftigt 200 Mitarbeiter, zusammen kommen die beiden Startups auf 300.000 Kunden und 900 Mitarbeiter.

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