Das Ottonova-Gründerteam Frank Birzle, Sebastian Scherer und Roman Rittweger (von links) (Bild: PR)

Insurtech Ottonova sammelt 40 Millionen Euro ein

Exklusiv: Das Münchner Startup Ottonova erhält Geld für das weitere Wachstum, der N26-Investor Earlybird steigt mit seinem Growthfonds bei der Versicherung ein.

Zugegeben – es ist kein Mega-Funding wie bei Wefox und auch kein Groß-Funding wie bei Clark. Aber immerhin: Es ist der nächste Achtungserfolg für die deutsche Insurtech-Branche. Konkret: Das Münchner Krankenversicherungs-Fintech Ottonova stärkt sein Eigenkapital laut exklusiven Informationen von Finance Forward und Finanz-Szene.de mit sehr ordentlichen 40 Millionen Euro.

Darin enthalten ist die Wandlung eines Darlehens, ungefähr die Hälfte der Summe fließt allerdings tatsächlich frisch in die Firma. Die Runde wird angeführt von dem Wagniskapitalgeber Earlybird, der in der Regel in einer frühen Phase einsteigt. Er ist beispielsweise bei Startups wie N26 oder Nuri (früher Bitwala) beteiligt. Auch die Bestandsinvestoren haben Geld nachgeschossen. Die Investmentbank GP Bullhound hat den Prozess begleitet.

Mit dem Geld will Gründer Roman Rittweger Partnerschaften ausbauen, über die sich die Policen vertreiben lassen. Das Heidelberger Versicherungs-Startup Getsafe verkauft zum Beispiel eine Zahnzusatzversicherung von Ottonova, weitere White-Label-Partner sollen folgen. Zudem setzt Ottonova auch auf eigenes B2C-Marketing – und befeuert das Wachstum mit hohen Rabatten etwa mit Angeboten auf der Schnäppchen-Plattform Mydealz.

Und das Groß-Funding, also optimalerweise irgendwas jenseits der 100 Millionen Euro? Das soll dann nächstes Jahr folgen.

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