Ein Teil des Teams sitzt in Istanbul (Bild: Emre Gencer/Unsplash).

Smartphone-Bank Insha sammelt 2,5 Millionen Euro ein

Neues Geld für die Expansion: Das Fintech Insha erhält von einem strategischen Geldgeber eine neue Finanzierung. Partner des Startups ist die Berliner Solarisbank.

Das deutsch-türkische Fintech Insha erhält in einer Finanzierungsrunde 2,5 Millionen Euro, der Payment-Anbieter Param steigt bei dem Unternehmen ein. Ein Team in Berlin und Istanbul baut zur Zeit die Smartphone-Bank mit auf, die sich bislang auf ein Banking nach islamischen Prinzipien fokussierte. So erhebt das Unternehmen keine Zinsen auf Kredite und stecke die Einlagen nicht in „moralisch fragwürdige Unternehmen wie beispielsweise Waffenhersteller“. Es soll sich nun an eine breite Kundengruppe richten, der zum Beispiel wichtig sei, was mit ihren Einlagen passiere.

Hinter dem Fintech steht die türkische Bank AlBaraka, es arbeitet eng mit dem Banking-Partner Solarisbank zusammen. Ursprünglich peilte Insha eine Finanzierungsrunde über zehn Millionen Euro an, wie der CEO Yakup Sezer gegenüber Finance Forward vor einigen Monaten mitteilte. Sechs Millionen sollten von AlBaraka kommen und vier von strategischen Geldgebern. Die Coronapandemie habe das Unternehmen dazu gezwungen, umzuschwenken. Insha prüfe aktuell die Möglichkeiten für weitere Finanzierungsrunden. Insgesamt 40.000 Nutzer verwenden die App in Deutschland bereits, mit dem Geld will das Fintech die Expansion in weitere europäische Länder finanzieren. Es hat seine Jahresziele schon im Oktober erreicht.

Durch den erweiterten Fokus konkurriert Insha auch mit einem anderen Partner der Solarisbank: der Hamburger Nachhaltigkeits-Bank Tomorrow. Diese hat am Montag ein Crowdinvesting gestartet. Innerhalb von wenigen Stunden haben mehr als 1.000 Geldgeber insgesamt knapp drei Millionen Euro investiert.

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