Coinbase hat kürzlich seinen offiziellen Markteintritt in Deutschland in Angriff genommen (Bild: imago/zuma Wire)

Coinbase kooperiert mit der Solarisbank

Exklusiv: Die deutsche Tochter der US-Kryptobörse Coinbase nutzt für den Identifizierungsprozess ihrer Neukunden künftig ein Angebot der Solarisbank.

Vor wenigen Wochen hat Coinbase seinen Markteintritt nach Deutschland offiziell gemacht. Sogar mit entsprechender  Kryptohandels- und -verwahrlizenz der Finanzaufsicht Bafin. Das heißt: Die US-Kryptobörse kann sich hierzulande jetzt aktiv an Privatkunden und institutionellen Kunden richten. Neu ist: Hierbei kooperiert Coinbase mit der Berliner Banking-as-a-Service-Plattform Solarisbank, um Kunden in Deutschland „gesetzeskonform zu identifizieren“, wie die Unternehmen auf Anfrage von Finance Forward und Finanz-Szene bestätigen.

Neben der Videoidentifikation nutze Coinbase auch die Bankident-Lösung der Solarisbank. „Durch die Integration unserer vollständig digitalen KYC-Plattform ermöglichen wir ein papierloses, schnelles und automatisiertes Onboarding“, lässt sich Delia König, Managing Director Identity bei der Solarisbank, in einer Mitteilung zitieren. Das Verfahren sei vollständig digital und rund um die Uhr verfügbar, so dass sich Kunden von überall her identifizieren könnten.

Den Start in Deutschland hatte Coinbase lange vorbereitet. Mit eigener Bafin-Lizenz, Bankenkooperationen und Angeboten für den deutschen „Otto Normalverbraucher“ plant das Unternehmen nun die Expansion. Über Marketingschlachten, hohe Gebühren und den großen Konkurrenten Binance haben die beiden verantwortlichen für das Deutschlandgeschäft, Sascha Rangoonwala und Jan-Oliver Sell, im FinanceFWD-Podcast gesprochen. So planen sie beispielsweise, sich stärker mit der deutschen Krypto-Szene zu vernetzen. Die sei sogar innovativer als die restliche Fintech-Szene, sagt Sascha Rangoonwala. Auch Investments seien denkbar.

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