Trade-Republic-Gründer Christian Hecker (Bild: PR)

Der Gründer hinter dem Trade-Republic-Erfolg – Christian Hecker spricht auf der Finance-Forward-Konferenz

Christian Hecker hat das Geldanlage-Startup Trade Republic aufgebaut, das mit seiner Zinsaktion zurzeit für Gesprächsstoff sorgt. Dem Fintech mit Milliarden-Bewertung ist es in den vergangenen Monaten gelungen, sich in ganz Europa auszubreiten. Wie tickt der Gründer – und wohin steuert eines der wichtigsten europäischen Fintechs? Darüber sprechen wir mit dem 33-Jährigen am 10. Mai auf der Finance-Forward-Konferenz in Hamburg.

Seit Anfang Januar ist sein Unternehmen wieder Gesprächsthema in der Fintech- und Bankenwelt. Zwei Prozent Zinsen führte der Neobroker Trade Republic ein – eines der besten Angebote im Markt. Der Ansturm und das mediale Echo der Aktion waren enorm. Wieder einmal hatte die Firma ein Gespür für das richtige Timing.

Christian Hecker ist der Mann hinter dem Berliner Geldanlage-Startup, der 33-jährige hat das Fintech zusammen mit Marco Cancellieri und Thomas Pischke 2015 gegründet – es wird von prominenten Geldgebern wie Sequoia, Thrive und Creandum finanziert, die Bewertung liegt aktuell bei fünf Milliarden Dollar. Zurzeit befindet sich das Finanz-Startup auf großer Europa-Expansion, in 17 Ländern können die Kundinnen und Kunden mit der App Aktien, Fonds oder Kryptowährungen kaufen.

Was steckt hinter den Plänen, sich als „Homescreen-App für das Vermögen“ zu etablieren? Und gelingt es, die Expansion zu meistern – und parallel das Produkt auszubauen? Ein Vorhaben, an dem andere Fintechs bereits gescheitert sind. Darüber wollen wir am 10. Mai mit Christian Hecker auf der Finance-Forward-Konferenz diskutieren.

Die Finanzwelt hört ihm zu

Lange Zeit war der Erfolg von Trade Republic nicht ausgemacht. In der Anfangszeit taten sich die Gründer schwer, Geldgeber von der Idee zu überzeugen. Die Comdirect, als einer der größten Broker des Landes, sagte einen Einstieg bei dem Startup ab. Doch der Durchbruch mit einer eigenen Lizenz als Wertpapierhandelsbank gelang Christian Hecker und seinem Team schließlich. Der Erlaubnisbrief der Finanzaufsicht Bafin hängt heute eingerahmt im Foyer des Startups. Geldgeber wie Creandum und Project A investierten, das Wachstum beschleunigte sich massiv in der Coronapandemie und rund um den Gamestop-Hype.

Nur wenige Jahre später ist das Fintech rund fünf Milliarden Dollar wert – und die Finanzwelt hört dem Gründer zu, wenn er etwa auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos spricht. Hecker, der einst Philosophie in München studierte, hebt sich von anderen Fintech-Gründern mit einem zurückhaltenden Ton ab. Auch im größten Aktienhype betonte er stets den Fokus auf das Schließen der „Rentenlücke“ und auf Sparpläne. „Unsere Mission ist es, Millionen von Menschen dazu zu bewegen, Geld für sich arbeiten zu lassen“, sagte Hecker im Finance-Forward-Podcast. Eine Strategie, die in einer schwierigen Phase nun aufgehen könnte.

Auf der Bühne wollen wir mit Christian Hecker über die Zukunft von Trade Republic, seinen Weg zur „Sparplattform“ und den Gang nach Europa sprechen.


Die Finance-Forward-Konferenz
– am 9. & 10 Mai 2023
– in den Messehallen Hamburg
– parallel zum OMR-Festival
– Tickets gibt es hier


Hier findet ihr alle Informationen und könnt euch Tickets kaufen. Mit dem Code „FRUEHVOGEL“ bekommt ihr das Ticket in dieser Woche noch 15 Prozent günstiger.

Tägliche Fintech-News in Dein Postfach!