Nikolay Storonsky kam Mitte Mai 2022 nach Hamburg, um bei der Finance-Forward-Konferenz zu sprechen (Bild: Finance Forward)

„Wir stellen keine Banker ein“ – Revolut-Gründer Nikolay Storonsky im FinanceFWD-Podcast

Seit bald einem Jahr wird das britische Fintech Revolut mit 33 Milliarden Dollar bewertet – und hat damit N26 weit hinter sich gelassen. Wie will Gründer Nik Storonsky seine App nun zu einem globalen Phänomen ausbauen? Darüber hat er auf der Finance-Forward-Konferenz Mitte Mai gesprochen, das hört ihr heute im Podcast.

Er will mit seinem Startup eine globale Super-App entwickeln. Mit diesem Versprechen und aktuell fast 20 Millionen Kunden hat Nikolay Storonsky seine Investoren überzeugt – zu einer Unternehmensbewertung von 33 Milliarden Dollar. Schon jetzt ist Revolut eine der größten Smartphone-Banken der Welt, aber dem 37-Jährigen reicht das nicht.

Auf der Finance-Forward-Konferenz in Hamburg sprach er Mitte Mai über seine Pläne für den schwierigen US-Markt, aus dem sich sein größter europäischer Konkurrent N26 gerade erst zurückgezogen hat. „Wir sollten es wenigstens versuchen“, sagte Storonsky. Sein Unternehmen habe genug Cashflow, um es in den USA mit Chime und Co. aufzunehmen.

Und auch in Deutschland ist von seiner Banking-App mehr und mehr zu sehen, was sicher nicht nur an den Wachstumsbeschränkungen für N26 liegt. Das Fintech passe sein Angebot an die einzelnen Märkten an. „Wir bieten den Menschen eine globale Bank mit lokalen Dienstleistungen“, sagte Storonsky.

Gleichzeitig ist Revolut dafür bekannt, die Branche ordentlich aufzumischen. Das Unternehmen muss dafür genau den richtigen Ton treffen – zwischen dem aggressiven Angreifer und einem regulierten Finanzinstitut, dem die Kunden ihr Geld anvertrauen. Das sei auch eine Frage der Unternehmenskultur, sagt der Gründer. Und, etwas provokativ: „Wir stellen keine Banker ein.“ Er sieht Revolut nicht als digitalisierte Bank, sondern als Tech-Unternehmen, das Finanzdienstleistungen anbietet.

Wie will er seine Super-App für Menschen auf der ganzen Welt bauen, die unterschiedliche Bedürfnisse haben? Warum glaubt er es, jetzt plötzlich auch mit N26 in Deutschland aufnehmen zu können? Und wird er seine 33-Milliarden-Bewertung im aktuellen Klima halten können? Das hört ihr heute im Podcast.

Im FinanceFWD-Podcast spricht Storonsky über …

… die Anfänge von Revolut
… seine Pläne für den deutschen Markt
… die Unterschiede zu N26
… das aktuelle Funding-Klima für Startups

Den FinanceFWD-Podcast gibt es auch bei SpotifyDeezer oder iTunes. Wenn Euch das Format gefällt, freuen wir uns über jede positive Bewertung!

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