Topi-Gründerinnen Estelle Merle und Charlotte Pallua (Bild: PR).

„Die Startup-Idee kam mir bei der Arbeit bei Apple“ – die Topi-Gründerinnen im FinanceFWD-Podcast

Charlotte Pallua und Estelle Merle haben eine Bilderbuch-Karriere hingelegt: An der Elite-Uni Havard lernten sie sich kennen, es folgten Stationen bei Apple und Tesla. Seit dem vergangenen Jahr arbeiten sie in Berlin zusammen an dem Fintech Topi, das ein neuartiges Bezahlverfahren für Unternehmen anbietet. Über ihre großen Pläne und den Werdegang haben sie im FinanceFWD-Podcast gesprochen.

18 Bewerbungsgespräche musste Charlotte Pallua durchlaufen – für ein Praktikum bei Apple. Doch der Aufwand habe sich gelohnt, nach dem Studium an der Elite-Uni Havard fing sie bei dem Tech-Konzern an und blieb dort drei Jahre. Die heute 31-Jährige entwickelte Abomodelle für Elektronikgeräte. Dort sei auch die Idee für ihr Finanz-Startup Topi entstanden, erzählt Pallua. Auch andere Unternehmen sollten Verleih-Modelle anbieten können.

Rund ein Jahr später haben die bekannten Geldgeber Creandum und Index Ventures sowie Business Angels wie der N26-Gründer Maximilian Tayenthal schon vor dem Start 50 Millionen Dollar in das Unternehmen von Pallua und ihrer Mitgründerin Estelle Merle investiert. Über Topi können Firmen sich nun Apple-Geräte leihen, anstatt sie für ihre Mitarbeiter zu kaufen. Dafür kooperiert das Fintech mit dem Händler Gravis.

Unterschied zu großen Anbietern wie Grover

Über die Plattform von Topi können künftig auch andere Händler ihre Produkte vermieten. „Wir fassen die Geräte nie an“, sagt Pallua. Das Berliner Unternehmen kümmert sich um die Kommunikation mit dem Kunden, die Bonitätsprüfung und die Verwertung der alten Geräte. Es kauft Gravis die Geräte auch ab. Die Partner von Topi könnten aber die Mietgeräte auch selbst finanzieren, sagt Estelle Merle. 30 Millionen Dollar des Fundings sind Fremdkapital, das auch für den Ankauf der Geräte verwendet wird.

Mit dem Modell setzt sich Topi von Elektronikverleihern wie Grover und Everphone ab, es kooperiert mit Herstellern und ist der Software-Anbieter im Hintergrund, während die Wettbewerber die Geräte selbst vermieten.

Über die großen Marktaussichten und die Details zur Bezahlmethode von Topi erfahrt ihr im Podcast mit den Gründerinnnen.

Im FinanceFWD-Podcast sprechen Pallua und Merle über …

… das Frühaufstehen
… ihre Unizeit in Havard
… die Gründungsidee von Topi
… die Finanzierungrunde

Den FinanceFWD-Podcast gibt es auch bei Spotify, Deezer oder iTunes. Wenn Euch das Format gefällt, freuen wir uns über jede positive Bewertung!

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