Eugene Danilkis, Gründer und CEO von Mambu (Bild: PR)

Mambu erhält 235 Millionen Euro – Bewertung steigt auf 4,9 Milliarden

Der Anbieter für Kernbanken-Software Mambu gilt als Hidden Champion der deutschen Fintech-Szene. Für das weitere Wachstum bekommt die Berliner Firma Geld vom Private-Equity-Investor EQT.

Mambu arbeitet im Hintergrund, im Gegensatz zu Finanz-Startups wie Trade Republic und N26 fliegt das Berliner Fintech unter dem Radar. Erstmals sorgte es für Aufsehen als es zum Unternehmen mit Milliarden-Bewertung aufstieg – Anfang des Jahres.

Nur Monate später investieren Wagniskapitalgeber insgesamt weitere 235 Millionen Euro, wie das Wall Street Journal berichtet. Die Bewertung steigt von 1,7 Milliarden auf 4,9 Milliarden Euro. Eingestiegen ist der schwedische Private-Equity-Investor EQT, die bestehenden Investoren wie TCV and Bessemer Venture Partners beteiligen sich ebenfalls. Mambu ist eines der frühen Investments von Commerzventures.

Das 2011 gegründete Unternehmen stellt eine Kernbanken-Software zur Verfügung, die seit dem Start von der Neobank N26 verwendet wird. Mittlerweile zählt beispielsweise auch Western Union zu den Kunden. Mambu ist dabei in vielen Märkten aktiv, 800 Mitarbeiter sind mittlerweile beschäftigt. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 120 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen, schreibt das WSJ. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht.

Hinweis: Die Bewertung wurde nachträglich angepasst.

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