Das Joonko-Managment mit (von links) Eric Lange, Carolin Gabor und Andreas Schroeter (Bild: PR)

Nach dem Aus: Joonko leitet Kunden an Verivox weiter

Kürzlich stellte das Vergleichsportal Joonko überraschend sein Geschäft ein, der Hauptinvestor war abgesprungen. Neue Kunden vermittelt das Startup nun an einen der größten Konkurrenten.

Ein Angriff auf die großen Vergleichsportale Check24 und Verivox sollte gelingen: Erst im vergangenen Jahr startete das Berliner Fintech Joonko, um ein faires und transparentes Angebot aufzubauen. Ende Oktober kam dann bereits die Nachricht, dass Joonko den Betrieb einstellt. Die chinesische Versicherung Ping An, Hauptinvestor des Startups, war bei einer Finanzierungsrunde über 15 Millionen Euro kurzfristig abgesprungen.

Noch ist die Website online, doch der Vergleich für Kfz-Versicherungen und Kredite ist bereits eingestellt. Stattdessen leitet Joonko seine Kunden an einen der ärgsten Konkurrenten weiter: Verivox. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Affiliate-Partnerschaft, Joonko erhält Geld für jeden weitergeleiteten Kunden, wie beide Unternehmen mitteilen. Wie lange die Website online bleiben wird, ist noch nicht klar.

Joonko war ein großes Vorhaben des Company Builders Finleap, der zusammen mit Ping An etwa zehn Millionen Euro in das Vergleichsportal investierte. Zuletzt waren 40 Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt, die das Management zurzeit an Finleap und seine Ventures vermittelt.

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