Carolin Gabor hat Joonko geleitet (Bild: PR).

Joonko stellt den Betrieb ein

Mit großen Plänen war das Finleap-Venture Joonko gestartet, mit einem Vergleichsportal wollte das Startup den mächtigen Player Check24 angreifen. Nun soll eine Finanzierungsrunde geplatzt sein – und das Unternehmen stellt den Betrieb ein.

Das Vergleichsportal Joonko stellt nach Informationen von Finance Forward den Betrieb ein, eine Finanzierungsrunde soll kurz vor Abschluss geplatzt sein, wie das Unternehmen per Mail mitteilt. Am Ende des Monats ist bereits Schluss, am Dienstagmorgen wurde die Belegschaft informiert.

Die Pläne des Vorhabens waren groß: Zusammen mit der Beratung McKinsey hatte der Company Builder Finleap ein Konzept erarbeitet, um das mächtige Vergleichsportal Check24 anzugreifen. Zum Start hatte die chinesische Versicherung Ping An investiert, rund zehn Millionen sind in das Startup geflossen. Im vergangenen Herbst war Joonko mit einem Vergleich für Kfz-Tarife gestartet. Die Coronakrise soll dem Unternehmen zu schaffen gemacht haben. Es schickte schon einen Teil der Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Die geplatzte Finanzierungsrunde war nun der Auslöser. Alle 43 Mitarbeiter sollen Jobs im Finleap-Umfeld erhalten, heißt es. Das schnelle Ende kommt überraschend, schließlich war unter den Beteiligten klar, dass der Aufbau des Unternehmens langwierig ist. Für Finleap ist das Aus ein herber Rückschlag.

Hinweis: Die Nachricht wurde nachträglich aktualisiert.

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