Der Fernsehturm in Köln (Bild: imago images / Future Image)

Kryptoverwahrer Finoa arbeitet mit T-Systems zusammen

Exklusiv: Bei Finoa verwalten institutionelle Investoren ihre Krypto-Assets. Nun kooperiert die Telekom-Tochter T-Systems mit dem Berliner Fintech. Wie funktioniert die Partnerschaft?

Erst seit Kurzem gibt es in Deutschland eine sogenannte Kryptoverwahrlizenz. Unternehmen können sich um die Bafin-Erlaubnis bewerben, um zum Beispiel die Krypto-Werte von großen Investoren zu speichern. Finoa ist einer der ersten deutschen Anbieter. Bekannte Wagniskapitalgeber wie Earlybird oder Mosaic Ventures lassen ihre Token bei Finoa verwahren.

Nun kommt ein prominenter Kunde und Partner hinzu: die Telekom-Tochter T-Systems. Der Infrastrukturanbieter ist vor Kurzem ins Blockchain-Geschäft eingestiegen. Es speist zum Beispiel Daten als vertrauenswürdiger Akteur in die Kryptowelt ein, dazu zählen Aktienkurse oder Sensordaten. T-Systems ist dafür Teil des sogenannten Chainlink-Netzwerks. Für das Einspeisen der Daten wird T-Systems mit Token entlohnt, diese liegen dann bei Finoa. Über einen Partner kann T-Systems das Geld dann wieder in Fiatwährungen tauschen.

Künftig sollen auch andere Finoa-Kunden von der Kooperation profitieren. Sie können ihre eigenen Token verleihen und erhalten dafür eine Rendite. Der Eintritt von T-Systems in den Markt sei ein „sehr positives Signal für den Gesamtmarkt“, lässt sich Finoa-Mitgründer Christopher May zitieren.

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