Coinbase-Manager Daniel Seifert (Bild: PR)

„Es ist ein guter Zeitpunkt, Gas zu geben“ – Coinbase-Europachef Daniel Seifert im FinanceFWD-Podcast

Seit wenigen Wochen gehört er zu den neuen Schlüsselfiguren der europäischen Kryptoszene: Daniel Seifert ist aus dem Management der Solarisbank zur US-Börse Coinbase gewechselt und wird dort auch das Europageschäft verantworten. Über den Kryptomarkt nach dem FTX-Drama und die Relevanz des deutschen Marktes spricht er im Podcast.

Die US-Kryptobörse Coinbase drängt stärker nach Europa. Gerade erst hat sie Daniel Seifert aus dem Management der Solarisbank abgeworben. Er verantwortet nun das Geschäft in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. In den USA sei Coinbase der größte Player, in Europa sehe die Firma noch großes Wachstumspotential, sagt Seifert im FinanceFWD-Podcast.

Vier weitere Managementpositionen hat Coinbase nun in Europa neu besetzt. Für den deutschen Markt wird beispielsweise Michael Schröder Managing Director, er kommt von dem Kryptoplayer Bittrex. „Es ist ein guter Zeitpunkt, um Gas zu geben“, sagt Seifert. Als regulierte Börse will man sich von dem Wettbewerb abheben.

Dabei kämpft der Markt weiter mit den Folgen des Zusammenbruchs der zweitgrößten Börse der Welt, FTX. Am Anfang der Woche musste der Kryptoverleiher Blockfi ebenfalls Insolvenz anmelden. Doch seinen Wechsel habe er nicht bereut. „Die Kryptoindustrie hat sich nach Rückschlägen darauf besonnen, was sie ausmacht: Transparanz, Innovation, Beteiligung“, sagt Seifert. Die Grundlagen für neues Wachstum würden nun in dieser Phase gelegt. Coinbase sei selbst in einem Downmarket gegründet worden.

Herber Rückschlag für die Kryptobranche

Das Interesse von institutionellen Anlegern wie Fonds an Coinbase sei unterdessen seit dem FTX-Crash sogar gestiegen, sagt Seifert. Auch in Europa gebe es mittlerweile bereits einige größere Player, die sich die Assetklasse Krypto anschauen und dort investieren. Für die Zukunft seien außerdem Angebote mit einem Euro-Stablecoin denkbar, sagt der Europachef.

Durch ihren Investment-Arm sehe Coinbase immer noch, dass „unglaublich schlaue Köpfe“ an neuen Ideen für das Web3 arbeiten würden, sagt Seifert. Trotz des „herben Rückschlags“ für die ganze Branche.

Über die Pläne für Europa, Sportmarketing und die Bafin-Rüge für Coinbase spricht er im FinanceFWD-Podcast.

Im FinanceFWD-Podcast spricht Seifert über …

… den Start in der Kryptobranche
… Parallelen zu anderen Tech-Märkten
… die Pläne für Europa
… neue Krypto-Projekte

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