Das Clanq-Gründerteam: Christina Hammer, Benedict von Hoffmann und Jakob Kaya (von links) Bild: PR.

Familienbanking-App Clanq startet mit der Solarisbank

Exklusiv: Das neue Bankkonto Clanq richtet sich an Familien, die für ihre Kinder sparen wollen. Im Hintergrund steht die Berliner Solarisbank. Was haben die Gründer vor?

Das Fintech Clanq hat eine Banking-App entwickelt, die sich speziell an Familien richtet. Für jedes Kind lässt sich ein Unterkonto einrichten, auf dem sich Geld zurückgelegt lässt oder auf das beispielsweise die Großeltern Geld überweisen können. Ein Cashback von 0,1 Prozent des Einkaufes fließt außerdem auf die Kinderkonten. Clanq kooperiert für die App mit der Berliner Solarisbank, bei der auch die Bankkonten liegen.

Benedict von Hoffmann, Christina Hammer und Jakob Kaya haben das Fintech vor einem Jahr in Zürich gegründet, starten nun aber auf dem deutschen Markt. Hammer war 15 Jahre bei der Schweizer UBS, zuletzt als eine der Marketing-Verantwortlichen. Von Hoffmann und Kaya kommen aus der Digitalwirtschaft. Private Geldgeber aus der Schweiz und Deutschland finanzieren den Start, Namen nennt Clanq nicht. Eine weitere Finanzierungsrunde bereite das Unternehmen gerade vor, heißt es.

Das Bankkonto ist kostenlos, jedes Kinderkonto kostet 95 Cent pro Monat. Durch weitere Features wie ein ETF-Sparplan für die Kinder soll die App stärker auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten werden. Allerdings gibt es nur eine Bankkarte. Bei einer Umfrage mit Familien habe es eine zweite Bankkarte für die beiden Eltern nicht unter die „Top-Features“ geschafft, teilt das Unternehmen mit, aber die Karte stehe auf der Roadmap.

Auch beim Cashback will die Firma bald nachlegen. Bislang muss man allein rund 1.000 Euro ausgeben, um überhaupt die Kosten für das Kinderkonto wieder reinzubekommen. Deswegen gibt es beispielsweise weitere Rabatte. „Zusätzlich wird es bei uns in Zusammenarbeit mit Partner-Unternehmen für Einkäufen an gewissen Standorten einen erhöhten Cashback geben“, teilt Gründer Benedict von Hoffmann mit. Auf einem Marktplatz in der App seien zudem weitere Sparmöglichkeiten geplant.

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