Der N26-Gründer Maximilian Tayenthal (Bild: PR)

N26-Gründer investiert in Beams

Exklusiv: Ein hochrangiger N26-Manager stieg kürzlich bei der Bank aus, um Beams zu gründen. Nun investieren sein alter Chef und gleich mehrere prominente Investoren in das Berliner Startup.

Robert Kilian kümmerte sich bei der Smartphone-Bank N26 als Leiter der Rechtsabteilung auch um die großen Finanzierungsrunden, die das Berliner Unternehmen in den vergangenen Jahren einsammelte. Vor Kurzem stieg der Manager bei N26 aus, um selbst ein Startup zu gründen: Mit Beams sollen die Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen können – und Touren erstellen, wie zum Beispiel „Lieblingsplätze in London“.

Noch ist die App nicht gestartet, doch Kilian kann beim Fundraising einen weiteren Erfolg vorweisen. Beams hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen, die im Millionenbereich liegen dürfte. Das Startup will sich dazu nicht äußern. Doch die Investoren sind dagegen bekannt: Der Wagniskapitalgeber Redalpine, der auch an N26 beteiligt ist, steigt ein. Und auch Mangrove, ein Investor der seit dem vergangenen Winter bei Beams an Bord ist, legt nach.

Außerdem investiert Kilians alter Chef, der N26-Gründer Maximilian Tayenthal, in das Unternehmen. Weitere Angel-Investoren aus der Startup-Szene sind die beiden Tourlane-Gründer und der Helpling-Gründer Benedikt Frank. In einigen Monaten will das Beams-Team dann mit seinem Produkt starten.

Über die Startups von ehemaligen N26-Mitarbeitern haben wir kürzlich auf Finance Forward berichtet. Neben Beams gehört etwa die Produktivitäts-App Amie und der Pflanzenmiet-Service Plantclub zu den Neugründungen.

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