Das Führungsteam um Gründerin Lea Frank (zweite von rechts). Bild: PR

Weitere Millionen für Regensburger Startup Anybill

Das Kassenbon-Startup Anybill erhält neue Investorengelder. Mutschler Ventures, Wenvest und Auxxo steigen als Wagniskapitalgeber ein. Der Software-Anbieter ermöglicht es Händlern, die Quittungen an der Kasse digital auszustellen.

Mit einer Finanzierungsrunde von rund drei Millionen Euro finanziert Anybill das weitere Wachstum. Das Regensburger Unternehmen hat eine Software entwickelt, mit der Kassenbons digital ausgestellt werden können. Dafür arbeitet das Fintech von Gründerin Lea Frank mit Kassenherstellern zusammen, neu hinzugekommen sind kürzlich Diebold Nixdorf und Gebit Solutions. Der digitale Kassenbon kann dann beispielsweise in einer Kunden-App ausgespielt werden.

In der neuen Finanzierung sind Mutschler Ventures, Wenvest und der Auxxo Female Catalyst Fund eingestiegen. In einer ersten Seedfinanzierung hatte Anybill im vergangenen Jahr 1,9 Millionen Euro eingesammelt, der High-Tech Gründerfonds, Ilavska Vuillermoz Capital und mehrere Business Angel waren eingestiegen.

Seitdem es eine sogenannte Belegausgabepflicht gibt, sind einige Startups mit ähnlichen Modellen angetreten. Anwendungsfälle für den digitalen Kassenbon könnten die Aufbewahrung für Garantiezwecke oder die Weiterverarbeitung in einer Buchhaltungs-Software sein. „Selbst in Fitness-Apps kann es sinnvoll sein, um seine Ernährung zu analysieren“, sagt die Gründerin im vergangenen Jahr zu Finance Forward.

Über das Geschäftsmodell von Anybill sprach Gründerin Lea Frank im FinanceFWD-Podcast.

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