Ein Teil des Deutschlandteams, mit dem Country Manager Stephan Krehl (hinten rechts). Bild: PR

100 Millionen Dollar für das Fintech Agicap – Berliner Standort wird ausgebaut

Mit der Software von Agicap können kleine und mittlere Unternehmen ihre Geldflüsse überwachen, nun kommt der nächste Wachstumssprung für die Firma. Der US-Fonds Greenoaks, der schon bei den Berliner Startups Vivid und Gorillas eingestiegen ist, führt auch bei der französischen Fintech-Firma eine Finanzierungsrunde an.

Das europäische Funding-Rennen geht weiter: Die Fintech-Software-Firma Agicap erhält eine Finanzierung über 100 Millionen Dollar, als Leadinvestor steigt Greenoaks ein, der zuletzt auch bei den deutschen Hype-Startups Vivid und Gorillas investiert hat. Auch die bestehenden Geldgeber Blackfin Capital und Partech beteiligen sich zu einer Bewertung von 500 Millionen Dollar.

Mit der Software von Agicap können Unternehmen die eigenen Geldflüsse überwachen, dafür führt das Unternehmen verschiedene Datenquellen wie Bankkonten oder Buchhaltungs-Tools zusammen – eine Tätigkeit, die sonst von kleineren Firmen oft per Excel erledigt wird, was aufwendig sein und zu Fehlern führen kann. Für jedes Unternehmen sei es wichtig, die Liquidität im Blick zu behalten, um etwa zu verstehen, wie viele Mitarbeiter sie einstellen könnten, sagt Deutschlandchef Stephan Krehl.

Seit Oktober ist das Fintech auch in Deutschland aktiv – es soll nach der Finanzierungsrunde zum Hauptmarkt werden. Das Team soll von aktuell 25 auf 60 Mitarbeiter in Berlin wachsen. Insgesamt verwenden 3.000 Unternehmen die Software von Agicap, Angaben zu Umsätzen oder Kunden im deutschen Markt macht der Deutschlandchef nicht.

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