Vivid Money bietet Metallkarten – und jetzt auch Apple Pay (Bild: Finance Forward)

Vivid Money startet Apple Pay

Die Neobank Vivid Money kann seinen Kunden endlich anbieten, über Apple Pay zu bezahlen. Das kürzlich gestartete Fintech arbeitet mit der Solarisbank zusammen. Folgen nun weitere Berliner Fintechs?

Vor wenigen Tagen ist Alexander Emeshev der Facebookgruppe „Vivid Money“ beigetreten. Die erste Frage, die dem CEO und Gründer des gleichnamigen Fintechs gestellt wurde: Wann kommt Apple Pay? Seit dem Launch von Vivid im Sommer wurde diese Frage dort und in anderen Internetforen heiß diskutiert. „Ich sage auch ungern ‚bald‘, ohne genaue Daten nennen zu können“, antwortete Emeshev. Jedoch gebe es viele involvierte Parteien.

Am Dienstag erschien in der App dann plötzlich die Möglichkeit, die Visa-Karte zu Apple Pay hinzuzufügen. Gleichzeitig erhielten Nutzer eine Mail: „Deine Karte ist bereit für Apple Pay.“ Eigentlich sollte Apple Pay schon zum Launch verfügbar sein, doch das US-Unternehmen ist bekannt dafür, seinen eigenen Terminplan zu verfolgen, auch gegenüber Banken.

Vivid nutzt die Infrastruktur und Banklizenz der Solarisbank, die auch von Fintechs wie Tomorrow, Kontist oder Bitwala genutzt wird. Es ist wahrscheinlich, dass auch die anderen Berliner Fintech-Firmen in den kommenden Monaten folgen werden. Man wolle das aktuell nicht kommentieren, heißt es von einem Sprecher.

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