Mondu-Gründer Philipp Povel (Bild: PR)

20 Millionen Euro für Mondu

Exklusiv: Das Berliner Fintech Mondu bekommt ein Darlehen der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank, um seine Expansion voranzutreiben. Es setzt auf das Trendthema „Buy now, pay later“ für Geschäftskunden.

Vor wenigen Monaten konnte Mondu noch eine große Finanzierungsrunde verkünden, als sich das Funding-Klima in der Branche bereits gedreht hatte. Peter Thiels Valar Ventures stieg ein, insgesamt flossen im Mai 43 Millionen Dollar (Finance Forward berichtete). Jetzt bekommt das Fintech weitere 20 Millionen Euro – als Darlehen der deutschen Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB).

Mondu ist gerade mal ein Jahr alt und entwickelt ein „Buy now, pay later“-Produkt für Unternehmen, es richtet sich dabei an Marktplätze und Händler, die an Geschäftskunden verkaufen. Inzwischen beschäftigt es bereits 120 Mitarbeiter, kürzlich holte es die Chefjuristin von Klarna, Miyu Lee als prominente Personalie.

Mit dem frischen Kapital wollen die beiden Gründer Malte Huffmann und Philipp Povel die Expansion vorantreiben, das Startup eröffnet ein Büro in den Niederlanden. Insgesamt hat Mondu seit der Gründung im August 2021 57 Millionen Dollar eingesammelt.

Mehrere aussichtsreiche Startups stürzen sich derzeit auf den „Buy now, pay later“-Markt für Unternehmenskunden, besonders kleine und mittelgroße Firmen. Zu den Startups zählen beispielsweise Topi oder Billie, bei dem Klarna kürzlich eingestiegen ist.

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