Die Mondu-Gründer Malte Huffmann und Philipp Povel (von links). Bild: PR.

Mondu sammelt in Seedfinanzierung 14 Millionen Dollar ein

Schon drei Monate nach dem Gründung erhält das Berliner Fintech Mondu eine hohe Startfinanzierung – und setzt auf das Trendthema „Buy now, pay later“ für Geschäftskunden.

Der Deal gehört zu den stark umkämpften Finanzierungen in diesem Jahr: Das Berliner Startup Mondu erhält insgesamt 14 Millionen Dollar in einer Seedfinanzierung, erst Mitte August wurde die Firma gegründet. Eingestiegen ist der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures und der New Yorker Investor Fintech Collective.

Hinter dem Fintech steht die Numi Gmbh – Finance Forward hatte über die anstehende Finanzierung berichtet. Malte Huffmann und Philipp Povel haben die Firma gegründet, sie sind ein erfahrenes Unternehmerteam. Zusammen haben sie den Zalando-Klon Dafiti in Südamerika aufgebaut.

Ihre neue Firma entwickelt ein „Buy now, pay later“-Produkt für Unternehmen, es richtet sich dabei an Marktplätze und Händler, die an Geschäftskunden verkaufen – es ist ein großes Trendthema. Das zeigt sich auch durch die hohe Seedfinanzierung. In der Regel sammeln Startups in dieser Phase zwei bis vier Millionen Dollar ein. Sogar über einen Einstieg vom legendären Investor Andreessen Horowitz wurde spekuliert (Finance Forward berichtete). Fintech Collective ist ebenfalls renommiert, zum Portfolio gehört beispielsweise Centrifuge.

Anfang der Woche berichtete Finance Forward über die neue Kooperation zwischen Klarna und Billie. Das Berliner Factoring-Startup ist mit einem vergleichbaren Produkt bereits am Markt.

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