Das Team von Linus Digital Finance (Bild: PR)

Berliner Proptech Linus Digital Finance kündigt Börsengang an

Die Immobilienplattform von Alexander Samwer strebt in Frankfurt an die Börse. Im Vorfeld verkaufte Linus Digital Finance Aktien zu einer Unternehmensbewertung von rund 150 Millionen Euro.

Das Berliner Startup Linus Digital Finance geht in Frankfurt an die Börse, wie das Unternehmen am Dienstag Vormittag mitteilte. Es habe seinen Wertpapier-Prospekt bei der Finanzaufsicht Bafin eingereicht und erwarte, dass der Handel im General Standard am 19. Mai starte, heißt es. Hinter dem Unternehmen steht Alexander Samwer, der zusammen mit seinen Brüdern Rocket Internet gegründet und den Aufbau von Linus finanziert hat.

Linus hat 2018 eine Investmentplattform für Immobilien gestartet, auf der sich Anleger ab 200.000 Euro in Immobilienprojekte investieren können, das Fintech beteiligt sich als Ankerinvestor selbst an den Finanzierungen – das unterscheidet das Unternehmen von den meisten Crowdinvesting-Plattformen.

Bei dem Börsengang handelt es sich um ein Direct Listing, das Unternehmen gibt keine neuen Anteile heraus. Im Vorfeld habe die Firma neue Anteile herausgegeben, auch an Mitarbeiter und Geldgeber habe das Unternehmen Aktien für 25,23 Euro angeboten, daraus ergibt sich eine Bewertung von rund 150 Millionen Euro. Gründerszene hatte bereits vor einiger Zeit über einen möglichen Börsengang geschrieben.

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