Idnow hat unterschiedliche Ident-Services entwickelt (Bild: PR)

Münchner Ident-Startup Idnow übernimmt wichtigen französischen Wettbewerber

Idnow kauft mit Ariadnext einen weiteren Konkurrenten und will durch Zukäufe noch stärker in Europa wachsen. Für dieses Jahr peile das Münchner Startup einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro an, heißt es aus dem Firmenumfeld.

Erst im März hat Idnow einen Wettbewerber zugekauft, nun folgt die nächste Acquisition: Das Startup übernimmt den französischen Anbieter Ariadnext und will damit sein Wachstum weiter ankurbeln. Wie viel Geld geflossen ist, verraten die Parteien nicht, doch der Firmenwert dürfte sich im zweistelligen Millionen-Bereich bewegen. 125 Mitarbeiter sind für Ariadnext tätig, zu den 300 Unternehmenskunden gehören beispielsweise die Finanzfirmen Société Générale und Younited Credit.

Idnow ist mit der Video-Identifizierung vor allem für Banken groß geworden, bietet aber mittlerweile auch andere Features an. Zu den Kunden gehören bekannte Firmen wie Western Union, Commerzbank, Sixt, N26, Solarisbank, Wefox und Tier Mobility. Gerade der Mobilitätsbereich, Kryptofirmen und Sportwetten würden gerade das Wachstum der Münchner Firma beschleunigen, heißt es aus dem Finanzumfeld.

Dies schlägt sich in den Zahlen nieder: Im vergangenen Jahr soll der Umsatz bei rund 20 Millionen Euro gelegen haben und in diesem Jahr rechne das Unternehmen mit einem mehr als doppelt so hohen Umsatz, heißt es aus Finanzkreisen weiter. Zum eigenen Wachstum sollen weitere Zukäufe folgen, dafür hat Idnow den Private-Equity-Player Corsair an Bord. Ein wichtiger europäischer Spieler soll entstehen, der Zukauf von Ariadnext ist dafür ein wichtiger Meilenstein.

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