Strippenzieher: Ex-Mediobanca-Chef Alberto Nagel (Foto: Jason Alden / Bloomberg / Getty Images)

Commerzbank-Poker: Der ominöse dritte Mann beim Geheimtreffen mit dem UniCredit-Boss

In der ersten heißen Phase des Übernahmepokers zwischen der italienischen Großbank UniCredit und der deutschen Commerzbank kam es zu einem geheimen Treffen der beiden CEOs. Arrangiert hatte es einer der größten Strippenzieher der italienischen Wirtschaft.

Über Jahrzehnte beeinflussten die grauen Eminenzen der Mediobanca aus dem Hintergrund im Prinzip alle größeren Geschäfte in der italienischen Wirtschaft. Unter den Aktionären der Investmentbank versammelten sich die reichsten Familien des Landes, die Agnellis, die Benettons oder die Del Vecchios; die Mediobanca war beteiligt an Pirelli, Fiat und Generali. Wurde die Macht neu verteilt, mischten die Bankvorsitzenden stets mit. In den vergangenen Jahren hat die Gravitationskraft zwar nachgelassen – aber auch unter dem lang gedienten Chef Alberto Nagel (60) ist es eins der Kerngeschäfte geblieben, bei wichtigen Fusionen und Übernahmen die Fäden zu ziehen.

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