Das Banxware-Gründerteam mit (von links) Jens Röhrborn, Miriam Wohlfarth, Diogo Simoes, Fabian Heiß, Aurel Stenzel und Nicolas Kipp (Bild: PR)

Banxware erhält vier Millionen Euro in der Seed-Runde

Das Berliner Fintech Banxware um Gründerin Miriam Wohlfarth sammelt Millionen von Investoren ein – der Venture-Arm der Volksbanken und mehrere Szeneköpfe investieren.

Eine erste Finanzierungsrunde über vier Millionen Euro verkündet das Berliner Fintech Banxware. Der britische Wagniskapitalgeber Force over Mass und VR Ventures führen die Runde an. VR Ventures ist ein Investmentvehikel der Berliner Volksbank, an dem sich auch andere Geldhäuser aus der Bankengruppe beteiligt haben. Weitere Geldgeber sind der überwiegend staatlich finanzierte High-Tech Gründerfonds, die Payone-Gründer Jan Kaniess and Carl Frederic Zitscher sowie Paula Blazquez Solano vom Venture-Arm der Banco Sabadell.

Das Prinzip des Berliner Fintechs: Marktplatzhändler erhalten direkt über ihre Plattform Kredite. Banxware arbeitet im Hintergrund und prüft den Händler. Ein typischer Kunde erhalte zwischen 15.000 bis 30.000 Euro, heißt es von dem Startup. Nach einer schnellen Kreditprüfung werde dem Kleinunternehmen das Darlehen ausgezahlt. Wenn der Händler Umsatz über die Plattform erzielt, wird ein Teil des Geldes einbehalten, um den Kredit abzuzahlen.

Ein Kreditgeber ist bereits gefunden: Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank, ein Zusammenschluss von regionalen Banken in Südhessen und Franken, stellt 100 Millionen Euro zur Verfügung, die das Fintech über seine Plattform vergeben kann, wie Finance Forward berichtete. Nun muss das Startup noch einen Plattformpartner finden.

Mit dem Geld aus der Finanzierungsrunde will Banxware, das unter anderem von Jens Röhrborn und Miriam Wohlfarth gegründet wurde, das Team ausbauen und zusätzlich zum Kreditprodukt auch eine Bankkarte und andere Dienstleistungen anbieten.

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