Yapily will Büros in Deutschland eröffnen (Bild: Paul Volkmer/Unsplash)

Open-Banking-Fintech Yapily expandiert nach Deutschland

Exklusiv: Yapily kommt nach Deutschland, den Marktstart verantwortet ein Fintech-Veteran. Im Frühjahr hatten bekannte Wagniskapitalgeber das Unternehmen aus London finanziert.

Nach einer Finanzierungsrunde im Frühjahr beginnt die Expansion: Das Open-Banking-Startup Yapily will künftig in Deutschland wachsen. Chris Scheuermann, der zuvor Manager bei Finleap Connect und Paypal war, leitet das Team. Das Fintech will hierzulande zunächst eine Handvoll Mitarbeiter einstellen. Ein eigenes Büro gibt es noch nicht, die Mitarbeiter arbeiten verstreut.

Yapily bietet eine Schnittstelle-Lösung für Banking-Anbieter. So können Bux-Kunden beispielsweise ihre Bankkonten mit der App verbinden. Bei dem Neobroker handelt es sich auch um den ersten Kunde in Deutschland, weitere internationale Kunden sind American Express und IBM. Im April hatte Yapily zwölf Millionen Euro von prominenten Geldgebern wie Lakestar, Holtzbrinck und dem Transferwise-Gründer Taavet Hinrikus eingesammelt.

Zu den Yapily-Konkurrenten gehört der ehemalige Arbeitgeber von Scheuermann, abgesehen von Finleap Connect sind Fintecsystems und Tink in Deutschland am Markt. Das britische Unternehmen will sich künftig durch seine europäische Präsenz von der Konkurrenz abheben, neben Deutschland ist es bereits in Italien, Spanien, Irland und Frankreich aktiv. „So können wir für unsere Kunden gleich in mehreren Märkten der Partner sein“, sagt Scheuermann im Gespräch mit Finance Forward. Deutschland stehe auf der Prioritätenliste direkt hinter dem Heimatmarkt Großbritannien. Es sei nicht nur an Neukunden interessiert, sondern wolle auch den Bestandskunden Zugang zum deutschen Markt ermöglichen.

Verantwortet künftig das Deutschlandgeschäft von Yapily: Chris Scheuermann (Bild: PR)
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