Unerbittlich bis ins Detail: Von allen, die sich in Europa aufgemacht haben, den etablierten Banken den Rang abzulaufen, ist Revolut-Gründer Nik Storonsky bisher am weitesten gekommen (Bild: Revolut)

Wie Revolut zur ersten echten Weltbank werden will

Bei der Bewertung ist Revolut schon auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank. Jetzt legt Gründer Nik Storonsky die Latte noch höher. Er will mehr Länder erobern, mehr Produkte auf den Markt bringen, kurzum: eine Weltmarke im Banking erschaffen. Bericht aus dem Innern einer Highspeedfirma.

Die Elitetruppen haben keinen festen Arbeitsplatz. Sie sitzen genauso wie andere in einem lichtdurchfluteten Großraumbüro im 13. Stock der neuen Unternehmenszentrale von Revolut. Jeden Tag aufs Neue müssen sie sich hier im Londoner Finanzviertel Canary Wharf einen Schreibtisch suchen. Keine Spur von Vorzugsbehandlung – dabei ziehen die „New Bets“-Teams den Neid der ganzen Branche auf sich.

Jeweils zehn Leute entwickeln und testen für CEO Nikolay Storonsky (41) ganz neue Produkte: die Wetten auf die nächsten Wachstumsbringer. Einige tragen an diesem Dezembertag Kopfhörer und blicken starr auf ihren Bildschirm; andere unterhalten sich murmelnd. Storonsky hat die Teams jeweils mit einem Budget von 2 bis 3 Millionen Pfund ausgestattet und ihnen eineinhalb Jahre Zeit gegeben – wobei die Zielvorgaben Quartal für Quartal strenger werden. Die mehr als 20 Spezialeinheiten agieren wie Start-ups unter dem Dach eines viel größeren Start-ups.

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