Die beiden Valuecase-Gründer Jan Niklas Wick und Lennart Prange (Bild: PR)

3,5 Millionen Euro für Hamburger Startup Valuecase

Exklusiv: Das Hamburger Software-Startup sammelt in einer ersten Finanzierungsrunde Kapital von Investoren wie Picus Capital, XAnge und 10x Founders ein. Ziel ist, die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen zu automatisieren.

Vor einem Jahr haben Jan Niklas Wick und Lennart Prange Valuecase gegründet, im März haben sie bereits den Marktstart hingelegt. Beide kommen von Beratungsbuden: Wick war vorher bei Mckinsey, Prange bei Oliver Wyman. Jetzt stecken Investoren 3,5 Millionen Euro in das junge Software-Unternehmen. Neben den klassischen Venture-Capital-Firmen Picus Capital, XAnge und 10x Founders sind Angel-Investoren wie der ehemalige Zalando-Chef Rubin Ritter oder Mcmakler-CEO Felix Jahn eingestiegen.

Valuecase bietet Kunden wie den HR-Startups Workmotion und Welcome to the Jungle eine Software, mit der sie ihre Produkte auf einer konzentrierten Landingpage für die einzelnen Kunden personalisiert präsentieren und vertreiben können. Dort können Käufer und Verkäufer beispielsweise eine gemeinsame To-Do-Liste pflegen, ein eigenes Checkout-Verfahren solle folgen, sagt Mitgründer Wick im Gespräch mit Finance Forward.

Seine Software solle langfristig „das gesamte Kundenerlebnis“ für die Sales-Teams und die Endkunden abbilden, zum Start richtet sich Valuecase vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Zu Beginn kostet die Software die Valuecase-Kunden rund 50 Euro pro Endkunde. „Das Kauferlebnis für Endverbraucher ist schon lange sehr einfach und Nutzerfreundlich gestaltet“, sagt Wick. Prange und er hätten sich gefragt, warum das bei Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen anders sein sollte.

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