Die Quirin Privatbank hat den Robo-Advisor Quirion gestartet (Bild: IMAGO / Horst Galuschka)

Quirion startet Robo-Feature mit Multibanking

Exklusiv: Kunden des Robo-Advisors Quirion können künftig ihr Bankkonto mit der Anlageplattform verbinden. Am Ende des Monats haben sie die Möglichkeit, das übrig gebliebene Geld automatisch zu investieren – auf diesem Weg variiert der Anlagebetrag. Partner für das Feature ist Banksapi.

Quirion gehört mit 700 Millionen Euro verwalteten Kundengeldern zu den größten deutschen Robo-Advisorn – und wächst weiter: Bis Ende des Jahres will die Firma die Milliarden-Grenze knacken. Mit einem neuen Feature erhofft sich der Anlageanbieter, eine jüngere Zielgruppe zu erreichen. Die Kunden können ihr Bankkonto mit dem Robo-Advisor verbinden, Quirion arbeitet dafür mit dem Startup Banksapi zusammen, das aus dem Company Builder Finconomy hervorgegangen ist.

Als erstes Multibanking-Feature lässt sich der Anlagebetrag auf die finanzielle Situation einstellen, wie der CEO Martin Daut im Gespräch mit Finance Forward erklärt. Am Ende des Monats wird das übrig gebliebene Geld auf dem Konto automatisch bei Quirion investiert und dort in ETFs anlegt. Die Kunden können vorher definieren, wie viel finanzieller Puffer auf dem Konto bleiben soll. Ins Minus kommen kann man mit der Anlage-Funktion nicht.

Durch den Einblick in die Konten will Quirion künftig auch weitere Funktionen entwickeln, zum Beispiel ist es denkbar, bei jeder Ausgabe einen Betrag aufzurunden und diesen anzulegen. Die Funktionen sollen dabei immer einen Finanzbezug haben. Zum Beispiel Telefonverträge wolle das Unternehmen über die Kontenanalyse nicht verkaufen, so Daut.

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