Die beiden Gründer hinter Forget.finance: Jurek Herwig und Konradin Breyer (Bild: PR)

Bekannte Business Angel investieren in Berliner Forget Finance

Exklusiv: Eine Reihe prominenter Geldgeber steckt 700.000 Euro in Forget Finance. Das Fintech startet als digitale Beratung, will später aber auch eigene Finanzprodukte anbieten. Was hat das neue Startup vor?

Das junge Unternehmen Forget Finance entwickelt ein Finanzcoaching und plant künftig, Anlagen zu vermitteln. Hinter dem Startup stehen zwei Gründer mit Erfahrung: Konradin Breyer verantwortete das Produkt bei der Fitness-App Freeletics und Jurek Herwig war Technikchef in der Entwicklungsagentur der Commerzbank.

Bereits kurz nach der Gründung stiegen die Interhyp-Gründer Marcus Wolsdorf und Robert Haselsteiner bei dem Unternehmen ein, wie Finance Forward berichtete. Nun gibt es weitere Details, wer zu den frühen Unterstützern des Startups gehört: Personio-Gründer Hanno Renner, Sebastian Schoun von Alasco, Hometogo-Gründer Patrick Andrä, Erik Muttersbach von Forto, Florian Brokamp von Thinksurance und Reiner Mauch. 700.000 Euro haben die Business Angels zusammen in der frühen Phase investiert.

Den Fokus legt Forget Finance auf Finanzbildung, die App soll möglichst einfach zu bedienen sein. Die Kunden erhalten nach einer Analyse einen personalisierten Finanzplan zum Sparen und Investieren. Langfristig soll sich die App zu einer All-in-One-Lösung entwickeln, Forget Finance möchte dann selbst Finanzprodukte über die App anbieten, sagt Breyer im Gespräch mit Finance Forward. Ob Trading-Features, ein eigenes Konto oder auch Versicherungen, für die App sei langfristig vieles möglich.

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