Kapitalsammler: Revolut-CEO Nikolay Storonsky schaffte 2025 die Rekordrunde (Bild: Pedro Nunes / REUTERS)

Fintech-Szene zieht mehr als 8 Milliarden Euro an

Nach schwierigen Jahren haben Investoren 2025 wieder mehr Geld in europäische Finanz-Start-ups gesteckt. Vor allem ein Segment wuchs, wie eine exklusive Auswertung samt Grafiken zeigt. Was die Zahlen für 2026 bedeuten.

Europas größter Fintech-Deal des Jahres 2025 war gleichzeitig auch der größte Deal der europäischen Techbranche insgesamt: Nikolay Storonsky (41) sammelte mit seiner Neobank Revolut im Herbst umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro ein, lauter namhafte Investoren stiegen ein. Revolut zählt seither mit einer Bewertung von 75 Milliarden Dollar zu den wertvollsten Fintechs weltweit. Das Signal der Rekordrunde: Nach einer Phase der Zurückhaltung setzen Geldgeber offenbar wieder stärker auf Finanzfirmen. Auch andere größere Fundingrunden im europäischen Fintech-Sektor deuten auf eine vorsichtige Rückkehr des Investorenvertrauens hin, wie eine Analyse des Zahlenwerks inklusive Fundingsummen, Dealanzahl und Sektorenverteilung zeigt.

Nach schwierigen Jahren, geprägt von Abwertungen, Insolvenzen und knappen Kassen, schien die Branche 2025 wieder im Aufwind. Die Deal-Aktivität nahm zwar 2025 leicht ab – wurden im Vorjahr noch 564 Finanzierungsrunden durchgeführt, waren es 2025 nur noch 391. Allerdings floss insgesamt wieder mehr Wagniskapital in europäische Fintechs, wie eine Erhebung des Wagniskapitalgebers Blackfin für das manager magazin zeigt: Insgesamt waren es rund 8,3 Milliarden Euro. Das ist zwar immer noch deutlich weniger als in den Boomjahren 2021 und 2022 – aber ein Wachstum um rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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