Fastbill-Gründer René Maudrich und Don Epperson, CEO FreshBooks. Bild: PR

Milliarden-Fintech kauft Fastbill aus Frankfurt

Ein nächster Exit in der deutschen Fintech-Szene: Das kanadische Unicorn Freshbooks übernimmt den deutschen Software-Anbieter Fastbill. Beide haben eine Buchhaltungs-Software für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt – ein boomender Markt.

Für die Fastbill-Gründer René Maudrich und Christian Häfner und ihre 30 Mitarbeiter ist es das Ende einer langen Reise, vor zehn Jahren starteten die beiden mit einer Software für die papierlose Buchhaltung. Erste Investorengelder sammelten sie erst vor vier Jahren ein.

Freshbooks erhofft sich mit der Übernahme den Weg nach Europa. Bei einer Finanzierungsrunde von Barclays und JP Morgan hatte es insgesamt 120 Millionen Dollar eingesammelt, zu einer Bewertung von mehr als einer Milliarde. Ein Teil der Finanzierung bestand auch als Darlehen, die sie nun für die Übernahmen verwenden dürften. Die Übernahmesumme dürfte sich oberen zweistelligen Millionen-Bereich bewegen, denn gerade Software-Firmen sind zurzeit an den Börsen hoch bewertet. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern.

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