Elon Musk stellt sich Fragen auf Twitter (Bild: imago)

Was Elon Musk über die Fintech-Pläne für Twitter gesagt hat

Über die Live-Audio-Funktion von Twitter sprach Elon Musk eine Stunde lang über seine Pläne für den Social-Media-Dienst. Darin stellte er auch Überlegungen an, über Twitter Zahlungsabwicklung zu ermöglichen.

Elon Musk hört sich gerne reden. Als er am Mittwochabend – an der US-Westküste morgens – über die Audio-Funktion von Twitter, dem Clubhouse-Nachahmer Spaces, eine Stunde lang sprach, hörten fast zwei Millionen Menschen aus allen möglichen Branchen zu. Er sprach über vieles. Wie es für ihn üblich ist, haute er auch kurzweilige Überlegungen raus, aus denen wahrscheinlich nie etwas wird.

Spannend und erstaunlich konkret war Musk allerdings beim Thema Zahlungsabwicklung. Nutzer sollen sich bald Geld über die Plattform schicken können, wenn sie einen verifizierten Account besitzen. Um einen solchen Account zu erstellen, müssen Nutzer ohnehin Zahlungsdaten hinterlegen. Im nächsten Schritt könnte Twitter diese Daten dann übereinanderlegen. „Ich halte das für sehr sinnvoll“, sagte Musk, der einst Paypal mitgründete. So könnten Nutzer auch ihre Lieblingsaccounts finanziell unterstützen.

Die Aussagen sind vor allem vor dem Hintergrund spannend, da sie Rückschlüsse über Musks angeblichen Pläne für eine sogenannte „Super-App“ zulassen – quasi eine App für alles. Hiermit könnten Nutzer bald Produkte direkt über Twitter kaufen, wozu bislang beispielsweise eine Finanzierungslösung fehlte. Auch hierzu machte Musk Andeutungen, und nannte die Idee „spannend“. Das Wort „Super-App“ sprach er allerdings nicht aus.

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