Begehrtes Investment: Handelbare SpaceX-Aktien gibt es bislang nicht (Bild: Joe Skipper / REUTERS)

Die SpaceX-Mogelpackung des Berliner Fintechs Nao

Die Investmentplattform Nao suggeriert Kleinanlegern, dass sie über ein ELTIF mit US-Investorin Kathie Wood in SpaceX, OpenAI und Revolut investieren können. Ein Blick ins Kleingedruckte zeigt: Das stimmt gar nicht.

Es war ein Coup, als das Berliner Fintech Nao Mitte Januar eine Partnerschaft mit der Starinvestorin Cathie Wood (70) ankündigte. Gemeinsam werde man ein neues Produkt für Kleinanleger starten, vermeldete Gründer Robin Binder (31) stolz via LinkedIn. Sogar einen überaus schmeichelnden Videogruß konnte er der Grande Dame entlocken: Die Zusammenarbeit mit dem deutschen Broker Nao markiere „einen wichtigen nächsten Schritt“ in der globalen Expansion ihrer Beteiligungsfirma ARK Invest, so Wood.

Wood ist bekannt für die schillernden Technologiewetten ihres Risikokapitalfonds, über den sie auch in SpaceX, OpenAI oder Revolut investierte. An ihren Deals sollen nun auch Kleinanlegerinnen und Kleinanleger teilhaben können, so das Nao-Versprechen. Entsprechend wirbt die Berliner Firma auf ihrer Website. „Investiere in die begehrtesten Unternehmen der Welt“, heißt es dort neben den abgebildeten Logos der Mega-Start-ups. Der Slogan zum Start: „Dein Zugang zu bahnbrechenden Unternehmen wie SpaceX, OpenAI & Revolut mit ARK x NAO ab 1 €“.

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