Payhawk-CEO Hristo Borisov (links) mit seinem Vertriebschef Thomas Westerhoven (Bild: PR)

Wachstumspläne in Deutschland: 20 Millionen Dollar für Payhawk

Der bulgarische Kreditkartenanbieter Payhawk erhält 20 Millionen Dollar. Angeführt wird die Runde von QED Investors, auch Earlybird legt nach. Damit will das Fintech vor allem in Deutschland wachsen.

Ein Jahr nach der letzten Finanzierungsrunde steigt der renommierte Fintech-Geldgeber QED Investors bei Payhawks ein – und führt damit eine 20-Millionen-Dollar-Finanzierung an. Auch der deutsche Altinvestor Earlybird legt nach. Der US-Investor QED hat in der Vergangenheit bereits Firmen wie Klarna oder Nubank finanziert, in Deutschland ist der Wagniskapitalgeber eher zurückhaltend, eine Wette auf das Versicherungs-Startup Knip ging schief.

Nun hat QED das bulgarische Fintech Payhawks gefunden, das für Firmen eine Kreditkarte und eine Software für die Ausgabeorganisation anbietet. Zu den rund 200 Unternehmenskunden gehören beispielsweise der Autozubehör-Händler A.T.U oder die Liefer-App Flink. Vor allem in Deutschland, Spanien und Großbritannien will Payhawk stark wachsen. „Der deutsche Markt ist im europäischen Vergleich besonders attraktiv, da hier noch viel auf Papier erledigt wird“, sagt Vertriebschef Thomas Westerhoven. Im Gegensatz zur Konkurrenz wolle man auch größere Unternehmen ansprechen.

Der Markt ist stark umkämpft. In Deutschland konnte Moss erst kürzlich 21 Millionen Euro von Peter Thiels Valar Ventures einsammeln (Finance Forward berichtete). Und auch andere Anbieter wie Pliant und Finway stürzen sich auf den Markt. Internationale Software-Anbieter wie Pleo und Spendesk sind zudem in den vergangenen Monaten stark nach Deutschland expandiert.

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