N26-Mitgründer Maximilian Tayenthal investiert immer wieder in junge Startups (Bild: PR)

Earlybird und N26-Gründer steigen bei Finmid ein

Exklusiv: Die beiden ehemaligen N26-Mitarbeiter Max Schertel und Alexander Talkanitsa haben kürzlich das Finanz-Startup Finmid in Berlin gestartet. Das erste Geld stammt vom Wagniskapitalgeber Earlybird und N26-Gründer Maximilian Tayenthal.

Bereits wenige Wochen nach der offiziellen Gründung beteiligen sich der Berliner Wagniskapitalgeber Earlybird und N26-Gründer Maximilian Tayenthal an Finmid, wie der Informationsdienst Startupdetector entdeckt hat. Die Drähte sind eng: Die beiden Finmid-Gründer Max Schertel und Alexander Talkanitsa haben zuvor beide fünf Jahre bei dem Banking-Startup N26 gearbeitet. Es dürfte sich bei der frühen Finanzierungsrunde um einen einstelligen Millionen-Betrag handeln.

Noch wollen die Gründer nicht über ihr Vorhaben sprechen. Das junge Team arbeitet an einem einen Service für Software-Firmen, diese sollen über eine Schnittstelle Finanzprodukte in ihrem Angebot integrieren können. Es ist ein großer Fintech-Trend, auf den einige aussichtsreiche Newcomer setzen, darunter das britische Fintech Weavr und der französische Anbieter Swan, bei dem Creandum vor einiger Zeit eingestiegen ist.

Geldgeber stürzen sich zurzeit auf den Bereich „Embedded Finance“. Durch neue Banking-Startups ist es einfacher geworden, auch als branchenfremdes Unternehmen Finanzdienstleistungen anzubieten. E-Commerce-Unternehmen, Immobilienplattformen oder auch Anbieter von Personalsoftware können für ihre Kunden künftig ein Bankkonto oder andere Finanzprodukte in die eigene Dienstleistung integrieren.

Für viele ehemalige Mitarbeiter war N26 eine der ersten großen Stationen ihres Berufslebens: Einige, teils hochrangige Mitarbeiter der Neobank haben in den vergangenen Monaten gekündigt, um selbst zu gründen. Hier findet ihr eine Übersicht.

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