{"id":26670,"date":"2023-07-25T06:00:13","date_gmt":"2023-07-25T04:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/financefwd.com\/?p=26670"},"modified":"2023-07-25T06:46:58","modified_gmt":"2023-07-25T04:46:58","slug":"abkatertes-spiel-jan-marsalek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/financefwd.com\/de\/abkatertes-spiel-jan-marsalek\/","title":{"rendered":"Abgekartetes Spiel: Was der Brief von Jan Marsalek bedeutet"},"content":{"rendered":"<p><em>Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun spielt den d\u00fcmmsten CEO Deutschlands, der sich von einer Bande um den Ex-Vorstand Jan Marsalek t\u00e4uschen lie\u00df. Mit einem Brief springt ihm sein Ziehsohn nun zur Seite. Doch vieles deute darauf hin, dass die beiden einen Deal gemacht haben, kommentiert der fr\u00fchere Abgeordnete und Wirecard-Aufkl\u00e4rer Fabio De Masi.<\/em><\/p>\n<p>Ich hatte schon mit dem Sommerloch gerechnet und dachte intensiv dar\u00fcber nach, welches Thema aus der Welt der digitalen Finanzm\u00e4rkte die Leser von Finance Forward interessieren k\u00f6nnte. Themen gab es genug: Etwa die Pl\u00e4ne der EU-Kommission f\u00fcr den digitalen Euro oder das neue <a href=\"https:\/\/financefwd.com\/de\/worldcoin-deutschland\/\">futuristische Projekt Worldcoin<\/a> von Sam Altman, dem Gr\u00fcnder des Startups OpenAI. Altman will nun per Augen-Scan der Iris eine \u201eWorld ID\u201c zum Bezahlen vergeben.<\/p>\n<p>Doch immer, wenn ich denke, ich k\u00f6nnte den Wirecard-Skandal einmal hinter mir lassen, macht mir Jan Marsalek einen Strich durch die Rechnung. Nun war es <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/untergetauchter-wirecard-vorstand--jan-marsalek-meldet-sich-zurueck-33661930.html\">ein Brief<\/a> des fl\u00fcchtigen Wirecard-Managers, der f\u00fcr Schlagzeilen sorgte. Der einstige Dax-Vorstand z\u00e4hlt zu ber\u00fcchtigsten Wirtschaftskriminellen der Welt. Sein Anwalt, Frank Eckstein, hat dem Landgericht M\u00fcnchen, das die Anklage gegen den fr\u00fcheren Wirecard-CEO Markus Braun f\u00fchrt, den Brief \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p id=\"newsletter\">Der Anwalt versichert die acht Seiten des Schreibens stammen aus der Feder von Marsalek selbst. Die Kernbotschaft des Briefes: Das sogenannte Drittpartnergesch\u00e4ft von Wirecard war real. Das widerspricht der Version von Staatsanwaltschaft und Insolvenzverwalter \u2013 die behaupten, die 1,9 Milliarden Euro auf den vermeintlichen Treuhandkonten und die Ums\u00e4tze aus dem Asien-Gesch\u00e4ft h\u00e4tten nicht existiert. Damit st\u00fctzt Marsalek in einer kritischen Phase der Gerichtsverhandlung die Verteidigung von Markus Braun, der gerade mit seinem Strafverteidiger Alfred Dierlamm <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/was-marsaleks-lebenszeichen-fuer-den-wirecard-prozess-bedeutet-33665374.html\">zum Gegenangriff ausholte<\/a>. Vieles deutet darauf hin, dass Marsalek einen Deal mit seinem fr\u00fcheren Chef Markus Braun hatte.<\/p>\n<h2>Brauns M\u00e4rchenstunde: Ein Opfer von Marsalek &amp; Co.<\/h2>\n<p>Vorab: Die Behauptung, Markus Braun sei der d\u00fcmmste CEO Deutschlands und habe sich von einer Bande um Jan Marsalek t\u00e4uschen lassen, ist dummes Zeug. So hat Markus Braun etwa noch kurz vor der Insolvenz die letzte verf\u00fcgbare Liquidit\u00e4t im Unternehmen an eine Briefkastenfirma freigezeichnet, obwohl bereits intern Alarm geschlagen wurde. Braun hat jedes Detail im Unternehmen kontrolliert und Kommunikation gezielt vernichtet.<\/p>\n<p>Ist es nicht ohnehin bizarr, dass Braun sich nun als Entlastungszeuge ausgerechnet auf einen 1,9-Milliarden-Euro-Betr\u00fcger st\u00fctzt, der sich dem Prozess entzieht und als dessen Opfer er sich noch k\u00fcrzlich bezeichnet hat? Auch gibt es offenbar Unstimmigkeiten zwischen Schilderungen des Briefes und Aussagen von Markus Braun, die Marsalek offenbar nicht kannte, wie die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirecard-jan-marsalek-markus-braun-brief-prozess-einfluss-1.6044907?reduced=true\">S\u00fcddeutsche Zeitung<\/a> berichtetet.<\/p>\n<h2>Der Braun-Marsalek-Deal<\/h2>\n<p>Die Flucht von Jan Marsalek ergibt aus Brauns Sicht absolut Sinn. So kann er sich gefahrlos als dessen Opfer verkaufen und die Schuld bei ihm abladen. Marsalek kann hingegen die Schuld gefahrlos auf sich nehmen und den Kronzeugen der Staatsanwaltschaft, den Statthalter von Wirecard in Dubai, Oliver Bellenhaus, belasten, da sich Marsalek der Strafverfolgung entzieht. Und das ist auch schon der Kern der Geschichte hinter Marsaleks Brief.<\/p>\n<p>So hat etwa die fr\u00fchere Sekret\u00e4rin von Markus Braun vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages ausgesagt, dass sie ein Gespr\u00e4ch \u00fcberh\u00f6rt habe, in dem Marsalek sinngem\u00e4\u00df \u00e4u\u00dferte: Einer m\u00fcsse sich ja opfern und untertauchen. Der Whistleblower von Wirecard Singapur, Pav Gill, bemerkte auf Twitter (bzw. seit Neustem \u201eX\u201c) unter einem Text von mir, dass ein solcher Deal im Unternehmen ein offenes Geheimnis war. Und Braun hat kurz vor Marsaleks Untertauchen sehr darauf geachtet, dass Umstehende mitbekamen, dass er den Manager beauftragt habe, die fehlenden 1,9 Milliarden Euro auf den Treuhandkonten von Wirecard auf den Philippinen zu \u201esuchen\u201c. Damit schuf er den perfekten Vorwand f\u00fcr Marsalek, um abzutauchen.<\/p>\n<h2>Die Staatsanwaltschaft spielte mit<\/h2>\n<p>Zur Wahrheit geh\u00f6rt aber auch: Die Staatsanwaltschaft spielte mit. Darauf habe nicht nur ich immer wieder hingewiesen, sondern k\u00fcrzlich auch wieder der Financial-Times-Journalist Dan McCrum, dem wir die Wirecard-Enth\u00fcllungen zu verdanken haben. Er beklagte sich k\u00fcrzlich gegen\u00fcber der \u00f6sterreichischen Tageszeitung \u201eDie Presse\u201c, dass die deutsche Polizei Marsalek nicht verhaftet habe.<\/p>\n<p>Denn die Staatsanwaltschaft wurde am 16. Juni 2020 von der Finanzaufsicht Bafin \u00fcber die gef\u00e4lschten Bankbelege und die schweren potenziellen Straftaten, die sich damit gegen den zust\u00e4ndigen Asien-Vorstand Marsalek richteten, informiert. Marsalek war zudem bereits 2015 als Beschuldigter in einem US-Rechtshilfeersuchen gef\u00fchrt worden. Sp\u00e4ter pr\u00e4sentierte er der Staatsanwaltschaft eine v\u00f6llig irre Geschichte, wonach die Nachrichtenagentur Bloomberg Wirecard erpressen wolle.<\/p>\n<p>Der Zeuge f\u00fcr Marsaleks-Story war ein mittlerweile verstorbener Drogendealer. Diese Story f\u00fchrte dann zur Einleitung eines Leerverkaufsverbots (das Verbot von Wetten auf sinkende Aktienkurse) f\u00fcr Aktien durch die Staatsanwaltschaft bei der Finanzaufsicht Bafin. Wenige Wochen vor Marsaleks Flucht hatte zudem bereits eine Razzia in seiner Wohnung stattgefunden, f\u00fcr die laut Staatsanwaltschaft zu wenig Polizeikr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung standen. Und die Sonderpr\u00fcfung der Wirtschaftspr\u00fcfer KPMG hatte keine Belege f\u00fcr die Wirecard-Milliarden gefunden. Die Flucht- und Verdunklungsgefahr war also unbestritten.<\/p>\n<h2>Unbehelligte Ausreise<\/h2>\n<p>Doch die Staatsanwaltschaft lie\u00df Marsalek drei Tage nachdem sie durch die Finanzaufsicht von den gef\u00e4lschten Bankbelegen erfuhr, unbehelligt aus Deutschland ausreisen. Bei der \u201eReiseplanung\u201c war ein ehemaliger ranghoher Verfassungssch\u00fctzer \u00d6sterreichs, Martin Weiss, behilflich, der mittlerweile in Dubai residiert und ein B\u00fcro in Marsaleks Villa hatte. Die Staatsanwaltschaft gab Marsalek Zeit in aller Ruhe das Geld auf den Philippinen \u201ezu suchen\u201c, wie sein Anwalt versicherte. Erst als Marsalek nicht zu einem vereinbarten Termin nach M\u00fcnchen zur\u00fcckkehrte, wurde der Haftbefehl erlassen. So ein Pech aber auch. Wie g\u00fcnstig jedoch f\u00fcr den Fluchthelfer vom Verfassungsschutz. Denn die Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt, da ja zum Zeitpunkt der Flucht kein Haftbefehl existierte. Ein Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt.<\/p>\n<p>Als ich die Staatsanw\u00e4ltin, die mitten im Prozess bef\u00f6rdert und aus dem Verfahren abgezogen wurde, dazu im Bundestag befragte, warum sie Marsalek nicht verhaften lie\u00df, behauptete sie, die Haftgr\u00fcnde h\u00e4tten nicht ausgereicht. Als ich dann nachfragte, warum sie Marsalek nicht wenigstens vorgeladen hat, antwortete sie, die Postzustellung sei in M\u00fcnchen so langsam, da w\u00e4re er ja eh schon weg gewesen. Das ist absurd. Entweder sie hat gewusst, dass er vorhatte abzutauchen und daher keine Vorladung abgeschickt, dann h\u00e4tte sie ihn sofort verhaften m\u00fcssen, oder sie konnte das nicht ahnen, dann h\u00e4tte sie auch Marsalek mindestens vorladen m\u00fcssen. Das stinkt gegen den Wind.<\/p>\n<h2>Wo ist Burkhard Ley?<\/h2>\n<p>Es richten sich viele weitere kritische Fragen an die Staatsanwaltschaft, die laut den Beh\u00f6rden Singapurs auch noch nicht alle M\u00f6glichkeiten der internationalen Rechtshilfe ausgesch\u00f6pft haben, um etwa den in Singapur inhaftierten britischen Gesch\u00e4ftspartner von Marsalek, Henry O\u2019Sullivan, zu befragen. Denn Singapur liefert w\u00e4hrend laufender Gerichtsverfahren nicht aus und klagt O\u2019Sullivan parallel zum Braun-Prozess an. Ebenso spaziert der ehemalige Finanzvorstand von Wirecard, Burkhard Ley, frei herum und ist regelm\u00e4\u00dfig in Afrika auf Fotosafari.<\/p>\n<p>Ley war eine Schl\u00fcsselfigur bei vielen Wirecard-Deals und pflegte Kontakte in die Politik und Sicherheitsbeh\u00f6rden. So spendete er nach einem Spendendinner mit dem aktuellen Finanzminister Christian Lindner f\u00fcr die FDP und war gern gesehener Gast bei dem CDU-Wirtschaftsrat. Den Ex-Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung, der mit Zustimmung des Kanzleramtes auf der Payroll von Wirecard stand, Klaus Dieter Fritsche (CSU), beriet Ley ebenso. Ley half Fritsche beim Einstieg eines franz\u00f6sischen Investors bei der Waffenschmiede Heckler und Koch, eine Investition die unter Vorbehalt der Genehmigung durch Wirtschaftsminister Altmaier stand. Denn Heckler und Koch geh\u00f6rte zur kritischen Infrastruktur in Deutschland. Ley soll geholfen haben eine komplizierte Struktur aus Briefkastenfirmen zu entwerfen, die Regierung winkte den Deal durch.<\/p>\n<p>Bis zu den Gr\u00fcnen reichte Leys Netzwerk, insbesondere bei der Liberalisierung des Geldw\u00e4schemagneten Online-Gl\u00fccksspiel. Nur ich wurde mit offiziellen Gespr\u00e4chsanfragen ausgespart, da ich bereits Wirecard mit kritischen Anfragen bedr\u00e4ngte. Man fragt sich: Wenn Braun der Kopf einer Bande war, warum genie\u00dft der Rest der Bande die Freiheit?<\/p>\n<h2>Existierte das Drittpartnergesch\u00e4ft?<\/h2>\n<p>Im Mittelpunkt des Verfahrens steht jedoch das sogenannte Drittpartnergesch\u00e4ft. Laut Wirecard kaufte das Unternehmen Drittpartner zu, um in M\u00e4rkten, wo die Wirecard \u00fcber keine Lizenz verf\u00fcgte, Zahlungen abzuwickeln. Die Gewinne aus diesem Gesch\u00e4ft seien aber f\u00fcr den Erfolg des Konzerns ma\u00dfgeblich, da sie Zahlungen f\u00fcr Risikokunden in Auslandsm\u00e4rkten abwickelten, die Visa und Mastercard als zu riskant galten, und hier\u00fcber h\u00f6here Margen erzielen w\u00fcrden. Die Gewinne wuchsen dann stets wie mit dem Lineal gezogen und wurden h\u00e4ufiger im letzten Quartal des Jahres etwa mit dem guten Weihnachtsgesch\u00e4ft begr\u00fcndet. Das Problem daran: In Asien wird \u00fcberwiegend kein Weihnachten gefeiert.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft und der Insolvenzverwalter haben sich festgelegt und behaupten, das Gesch\u00e4ft sei komplett erfunden gewesen. Dies spart die M\u00fche, die verschachtelten Transaktionen, die h\u00e4ufiger im Karussell verliefen, um Ums\u00e4tze vorzut\u00e4uschen und neues Geld der Anleger einzusammeln, \u00fcber L\u00e4ndergrenzen nachzuvollziehen. Eine zentrale Begr\u00fcndung des Insolvenzverwalters f\u00fcr die These der frei erfundenen Ums\u00e4tze lautet: Es habe keine einzige Kundenbeschwerde aus diesem Asiengesch\u00e4ft nach der Insolvenz gegeben. Die Kunden h\u00e4tten folglich nicht existiert.<\/p>\n<h2>Schwierig nachzuweisen<\/h2>\n<p>Braun argumentiert hingegen, es habe reales Gesch\u00e4ft und reale Kunden gegeben, das von Marsalek und Co. zu Lasten des Unternehmens und ohne Brauns Kenntnis veruntreut worden sei. Denn Braun wei\u00df, dass es sehr schwer ist, die komplizierten Finanzfl\u00fcsse nachzuverfolgen und dies die offene Flanke der Staatsanwaltschaft ist.<\/p>\n<p>Allerdings verschafft die Staatsanwaltschaft mit ihrer kategorischen Festlegung aus meiner Sicht Braun und Marsalek einen Elfmeter, der ihm die Verurteilung wegen Bandenbetrug und Untreue ersparen k\u00f6nnte. Dann w\u00e4re er nur wegen der Marktmanipulation (der unrichtigen Darstellung des KPMG-Berichtes gegen\u00fcber Investoren bzw. der \u00d6ffentlichkeit) zu belangen und vermutlich schon bald aus dem Gef\u00e4ngnis, da die Untersuchungshaft angerechnet wird.<\/p>\n<p>Denn kann Braun nachweisen, dass es Teile des Geldes bzw. des Gesch\u00e4fts doch gab, hat die Staatsanwaltschaft ein Problem. Die Behauptung von Marsalek im j\u00fcngsten Brief, dass das Drittpartnergesch\u00e4ft au\u00dferhalb des Konzerns weiter existiere, liest sich daher wie eine Drohung, mit der Lampe in eine dunkle Ecke zu leuchten. So habe ich seit vielen Monaten gewarnt, dass meine Kenntnis einiger Finanzfl\u00fcsse auf eine dritte Variante hindeutet: Dass Wirecard f\u00fcr die organisierte Kriminalit\u00e4t und sogar Geheimdienst-Gelder wusch. Und die Mafia oder der Geheimdienst beschweren sich nat\u00fcrlich nicht bei der Kunden-Hotline.<\/p>\n<h2>Was hat Marsalek vor?<\/h2>\n<p>Schon gegen\u00fcber NTV sagte ich vor einigen Monaten: \u201eMein Eindruck ist, dass viele Leute \u2013 auch in den Sicherheitsbeh\u00f6rden \u2013 doch recht zufrieden sind, wenn Herr Marsalek wegbleibt. Auch f\u00fcr Herrn Braun ist das \u00fcbrigens ganz sinnvoll, weil dann kann er vor Gericht so tun, als sei er einfach nur der d\u00fcmmste CEO Deutschlands gewesen und auch Opfer von Jan Marsalek.\u201c<\/p>\n<p>Marsalek hat im Brief angek\u00fcndigt, sich ein weiteres Mal zu \u00e4u\u00dfern. Bisher hat er keine Belege f\u00fcr seine Behauptungen vorgelegt. Wenn er sich in Obhut von Nachrichtendiensten im Ausland befindet, wovon auszugehen ist, k\u00f6nnte der Brief auch der Versuch sein, Einfluss auf die deutsche \u00d6ffentlichkeit zu nehmen. Vielleicht ist der Brief sogar als Drohung zu verstehen: Marsalek k\u00f6nnte ein paar schmutzige Geheimnisse an die \u00d6ffentlichkeit zerren und den Prozess zu Gunsten von Herrn Braun beeinflussen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun spielt den d\u00fcmmsten CEO Deutschlands, der sich von einer Bande um den Ex-Vorstand Jan Marsalek t\u00e4uschen lie\u00df. Mit einem Brief springt ihm sein Ziehsohn nun zur Seite. Doch vieles deute darauf hin, dass die beiden einen Deal gemacht haben, kommentiert der fr\u00fchere Abgeordnete und Wirecard-Aufkl\u00e4rer Fabio De Masi. 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