À la carte: Die Enfuce-CEOs Denise Johansson und Monika Liikamaa haben als eines der wenigen rein weiblichen Gründerteams in der Fintech-Szene für Schlagzeilen gesorgt (Foto: Enfuce)

Porsche wechselt mit Kreditkarten von DKB zu finnischem Fintech

Der Autohersteller zieht sein Kreditkartenportfolio von Deutschlands zweitgrößter Onlinebank ab – und vertraut künftig dem eher unbekannten Fintech Enfuce und der Nordiska-Bank. Es könnte jedoch dauern, bis die neue Kooperation sich rechnet.

„Keep your essence“ – so lautet der Slogan, mit dem Porsche-Chef Oliver Blume (57) derzeit für seinen vollelektrischen Macan werben lässt. Die Botschaft dahinter liegt auf der Hand: Auch ein Porsche ohne klassischen Verbrennungsmotor ist ein echter Porsche.

Die Bestandskundschaft behutsam an etwas Neues unter der Haube gewöhnen – das dürfte bei Porsche auch das Ziel bei einem ganz anderen Projekt sein. Porsche wechselt nämlich den Dienstleister und damit das bisher bewährte Set-up für seine Kreditkarten. Statt mit Deutschlands zweitgrößter Onlinebank DKB, einer Tochtergesellschaft der BayernLB, kooperiert der Konzern nach Informationen des manager magazins künftig mit dem eher unbekannten finnischen Zahlungsdienstleister Enfuce und der schwedischen Bank Nordiska. Ab dem Herbst sollen die skandinavischen Partner die Arbeit im Hintergrund übernehmen, wenn es um die Kreditwürdigkeitsprüfung der Kundinnen und Kunden sowie die Abwicklung der Kartentransaktionen geht.

Die ganze Geschichte lest ihr beim manager magazin.