N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal vor Ablösung
Erneuter Ärger mit der Bafin und Unzufriedenheit mit den Ergebnissen: Einflussreiche Investoren verlieren die Geduld mit Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal – und fordern ihre Ablösung.
Die Auszeichnung ist gerade mal zwei Monate alt. Anfang Juni gehörte Valentin Stalf (39), Gründer und einer der Chefs der Berliner Digitalbank N26, zu den einflussreichsten Persönlichkeiten Deutschlands, gekürt von Medien des Axel-Springer-Verlages.
Inzwischen scheint klar: es dürfte die letzte Ehrung sein, die Stalf als Chef von N26 erhalten hat. Nach Informationen des manager magazins sollen Stalf und auch Co-CEO Maximilian Tayenthal (45) vor der Ablösung stehen. Die beiden hatten die Bank ab 2013 zu einem der wertvollsten deutschen Start-ups ausgebaut. Jetzt drängen einflussreiche Investoren darauf, dass die beiden sich aus dem Tagesgeschäft verabschieden. Ihr Kredit sei aufgebraucht, sagt ein Insider. Ein anderer sieht die Lage so: Es sei nur noch die Frage, ob sie sich auf einen gesichtswahrenden Abgang einließen oder eine außerordentliche Hauptversammlung für ihre Absetzung einberufen werden müsse.