Umworben von Investoren: Das Deblock-Gründerteam (v. l.) Aaron Beck (CFO), Adriana Restrepo (COO), Jean Meyer (CEO) und Mario Eguiluz (CTO) (Bild: Deblock)

Die streitbaren Krypto-Puristen

Die Gründer des französischen Fintechs Deblock haben schon in der Frühphase ungewöhnlich hohe Geldsummen berühmter Investoren eingesammelt. Jetzt drängen sie mit ihren Wallets nach Deutschland – und legen sich gleich mal mit einem der Platzhirsche der Branche an: Trade Republic.

Dass der Kauf einer Immobilie mühsam werden könnte, war Start-up-Gründer Jean Meyer (43) von vornherein klar. Von den konkreten Hürden machte er sich jedoch kein Bild, bis er vor ein paar Jahren daran scheiterte.

Umgerechnet rund 200.000 Euro – Geld, das er in digitaler Währung auf seinem Konto bei einer Krypto-Handelsplattform hatte – wollte er als Anzahlung für eine Wohnung in seiner Heimat Frankreich nutzen. „Das erwies sich als extrem kompliziert bis unmöglich, zumindest innerhalb eines akzeptablen Zeitraums“, erzählt Meyer. Hohe Überweisungen von Kryptobörsen lösen aufwendige Geldwäschekontrollen bei traditionellen Banken aus. „Bei dieser Summe nachzuweisen, dass es wirklich mein Geld ist, hat sich als das größte Hindernis herausgestellt.“ Meyer hat den Plan schließlich aufgegeben – und eine Geschäftsidee gefunden.

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